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Vorsfelde Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote
Wolfsburg Vorsfelde Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote
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21:24 07.03.2018
Zufrieden: Ermittler Detlev Wenzel (l.) und Stationsleiter Ullrich Müller stellten die Kriminalitätsstatistik für 2017 vor.  Quelle: Britta Schulze
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Vorsfelde

 Ullrich Müller ist zufrieden. Der Leiter der Polizeistation Vorsfelde stellte gemeinsam mit Detlev Wenzel (Ermittlungsdienst) die Kriminalstatistik für 2017 vor. Ihr Fazit: Zahl der Straftaten gesunken, Aufklärungsquote gestiegen.

Insgesamt bearbeitete das 20-köpfige Team im vergangenen Jahr 820 Straftaten – 166 weniger als 2016 (minus 17 Prozent). Die Aufklärungsquote stieg auf 58 Prozent (plus acht Prozent). Müller betont aber auch: „Das sind nur die Straftaten, die wir hier in Vorsfelde bearbeiten. Einiges übernimmt Wolfsburg.“ Etwa Kriminalität rund ums Auto.

Polizei-Einsatz in Vorsfelde. Quelle: Feuerwehr Vorsfelde

Trotzdem sind seine Zahlen gut: 2017 registrierte die Polizei weder Mord noch Totschlag in ihrem Zuständigkeitsbereich zwischen Almke und Velstove (über 27.000 Einwohner). Die Zahl der Körperverletzungen sank von 94 (2016) auf 78. „Seitdem Disco und Tabledance-Bar weg sind, herrscht erst mal Ruhe“, sagt Detlev Wenzel. Außerdem säßen einige jugendliche Sorgenkinder im Gefängnis. Die Zahl der Diebstähle sank auf 311 (minus 162) – einige Täter säßen gerade in Haft, so Wenzel. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg um fünf auf 68. Hier sei eine intakte und aufmerksame Nachbarschaft hilfreich, betont Wenzel. „Wenn ich mein Grundstück hinter hohen Zäunen oder Hecken verstecke, sieht auch mein Nachbar nichts mehr...“

„Gar kein Problem“ seien Flüchtlinge: „Im Durchschnitt hatten wir 117 Flüchtlinge in Vorsfelde und gerade mal sechs Straftaten“, sagt er. Körperverletzungen und Diebstähle, auch untereinander. Ein ungleich größeres Problem stelle die Internetkriminalität dar.

Stationsleiter Ullrich Müller will auch künftig verstärkt Präsenz zeigen: „Wenn wir uns auf der Straße sehen lassen, schreckt das schon ab.“ Das komme Polizei und Bürgern zu Gute.

Von Carsten Bischof

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