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Polizei: Unfallfluchten nehmen drastisch zu!

Wolfsburg-Vorsfelde Polizei: Unfallfluchten nehmen drastisch zu!

Vorsfelde . Erst hat es gekracht, dann wird sich aus dem Staub gemacht: Die Polizeistation Vorsfelde registriert eine deutliche Zunahme von Unfallfluchten in ihrem Zuständigkeitsbereich. Dabei geht es nicht nur um Parkplatzrempler, sondern zunehmend um auch Unfälle auf offener Landstraße.

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Unfallfluchten nehmen zu: Vor allem auf Parkplätzen von Großmärkten wie Real in Nordsteimke (o.) fahren viele Verursacher einfach weg und lassen die Opfer mit den Beulen allein (u).

Quelle: Fotos (Archiv): Hensel/ Photowerk (bs)

Die Statistik macht es deutlich: „2012 hatten wir insgesamt 119 Unfallfluchten“, sagt Stationsleiter Reinhard Küter. „Im vergangenen Jahr waren es 155.“ Immerhin: 52 der Flüchtigen ermittelten die Beamten - ein Drittel. „Mit Hilfe von Zeugen und von Kameras“, betont Küter.

Ein Großteil der Unfallfluchten geschehe auf Supermarktparkplätzen in Vorsfelde (Drömling-Center, Rewe), im Vogelsang (Bauking) und in Nordsteimke (Real). Kratzer Beulen, kaputte Spiegel - das sind typische Folgen von Unfällen auf Parkplätzen. Reiner Stautmeister, Unfallsachbearbeiter der Polizei in Vorsfelde, räumt mit einem Irrglauben auf: „Es reicht nicht aus, dem Geschädigten eine Nachricht an die Windschutzscheibe zu klemmen.“

Er betont: „Es besteht eine Wartepflicht. Mein Tipp: Immer die Polizei rufen! Dann ist man auf der sicheren Seite.“ Denn: Gerade auf Parkplätzen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Rempler beobachtet werden - oft gibt es Zeugen oder Kameraaufzeichnungen.

Rund die Hälfte aller Unfallfluchten passieren auf Landstraßen: „Dann werden bei Unfällen überwiegend Leitpfähle oder Schilder umgefahren“, berichtet Stautmeister. Oft entdecken Stadt oder Straßenmeisterei den Unfall erst Tage später. An Hand der Unfallspuren könne man die Verursacher aber trotzdem ermitteln.

bis

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