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Vorsfelde Polizei-Chef Sven-Marco Claus berichtet über Einbrecherjagd
Wolfsburg Vorsfelde Polizei-Chef Sven-Marco Claus berichtet über Einbrecherjagd
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12:00 07.11.2018
Antrittsbesuch: Günter Lach (l.) und Hartmut Stapelfeld (r.) begrüßen Sven-Marco Claus. Quelle: Carsten Bischof
Vorsfelde

Der neue kommissarische Polizeichef von Vorsfelde, Sven-Marco Claus, traf sich gestern mit Ortsbürgermeister Günter Lach und Verwaltungsstellenleiter Hartmut Stapelfeld zum ersten Meinungsaustausch. Hauptthemen waren die steigenden Einbruchszahlen in der dunklen Jahreszeit und die Verkehrssituation in der Eberstadt.

Doch bevor es offiziell losging, überreichte Lach dem neuen Leiter der Polizeistation Vorsfelde den ersten Band der Vorsfelder Chronik – „den zweiten Band gibt’s beim Abschied“, scherzte Lach. Zunächst soll der Polizeihauptkommissar für neun Monate in Vorsfelde bleiben – „wie es weitergeht, ist offen“, erklärte Claus.

Einbrüche: „Die Täter sind heute hier und morgen dort“

Eines seiner Hauptthemen wird in den kommenden Monate der Kampf gegen Einbrecher sein: „Ab Oktober, zu Beginn der dunklen Jahreszeit, gibt es vermehrt Einbrüche“, erklärte Claus. In der Regel seien es osteuropäische Banden, die in Wolfsburg zuschlagen: „Dabei gibt es keine Schwerpunkte. Die Täter sind heute hier und morgen dort.“ Sie würden sich leere Häuser suchen und dort gezielt nach Bargeld und Schmuck schauen. „Dabei kommen sie fast immer über Terrasse oder Fenster rein“, so Claus. Sein Tipp an Eigentümer: Terrassentür und Fenster sichern – „dauert es länger als zwei oder drei Minuten, suchen sich Einbrecher lieber ein neues Objekt.“ Und: „Bürger sollten verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei melden – wir sind ja auf Festnahmen aus.“

Sehr aktiv: In der dunklen Jahreszeit schlagen Einbrecher besonders gerne zu. Die Polizei rät: Terrassentüren und Fenster sichern. Quelle: Archiv

Ortsbürgermeister Lach brennt ein weiteres Thema unter den Nägeln: die Verkehrssituation in Vorsfelde. „Die Kanalbrücke ist an ihrer Belastungsgrenze.“ Auch die Feuerwachenkreuzung sei im Schichtverkehr ein Nadelöhr. „Sowie bei Stau oder Unfall auf der A 39“, so Lach. „Dann fließt der gesamte Verkehr aus Richtung Osten durch Vorsfelde.“ Für ihn steht fest: „Vor allem den Schwerlastverkehr müssen wir rauskriegen.“

Die Verkehrspläne der Verwaltung kritisiert er: „Allen Verkehr über die Dieselstraße zu leiten, wird nicht funktionieren.“ Die einzige Lösung sei der Bau einer Umgehungsstraße – „aber durch die Genehmigung der Autowaschstraße ist diese Chance erst mal vertan...“ Durch die Erneuerung der A-39-Brücke werde sich die Lage noch verschlimmern, ergänzte Claus.

Von Carsten Bischof

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