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Vorsfelde Phönix-Gymnasium trauert um Freundin aus Kenia: Nikita (17) ist tot
Wolfsburg Vorsfelde Phönix-Gymnasium trauert um Freundin aus Kenia: Nikita (17) ist tot
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00:20 03.12.2018
Freundlich und offen: Austauschschülerin Nikita Sally Koyier überreichte Bürgermeister Günter Lach im Wolfsburger Rathaus ein Gastgeschenk. Quelle: Privat
Vorsfelde

Schüler und Schülerinnen am Vorsfelder Phönix-Gymnasium trauern um eine Freundin aus Kenia: Nikita Sally Koyier. Die 17-Jährige war im April 2018 mit einer Gruppe der Alliance Girls School als Austauschschülerin zu Gast in Wolfsburg und starb am 16. November in einem afrikanischen Krankenhaus nach einer bakteriellen Infektion.

Tot einer Schülerin: Ortsbürgermeisterin Günter Lach ist erschüttert

Auch Ortsbürgermeister Günter Lach ist erschüttert. Ihm hatte die Schülerin im Frühjahr als Gastgeschenk persönlich ein Banner überreicht. „Ich habe mich damals mit ihr unterhalten, sie war sehr nett. Wer denkt schon, dass so etwas Fürchterliches passiert“, sagt er. Mit allen Beteiligten wolle er überlegen, wie man die Freunde der Vorsfelder Partnerschule unterstützen kann.

Vorsfelder Gastfamilie hat eine Spendenaktion angestoßen

Die Vorsfelder Gastfamilie hat bereits eine Spendenaktion angestoßen, um Geld für die Behandlungskosten zu sammeln, denn in Afrika gibt es kaum tragfähige Krankenversicherungs-Systeme. „Es ist ein Betrag von etwa 90.000 Euro, den die Familie größtenteils selbst tragen muss“, weiß Sandra Straube. Die PUG-Politikerin war Gastmutter von Nikita und ihre eigene Tochter besuchte die Familie Koyier im Sommer in Kenia. „Die Zeit gestaltete sich einfach wunderbar und insbesondere Nikita hat uns mit ihrer Offenheit und Freundlichkeit begeistert“, erzählt Straube.

Zweiter Schicksalsschlag für den afrikanischen Gastvater

Für den afrikanischen Gastvater ist es der zweite Schicksalsschlag in kurzer Zeit: Im Herbst 2017 war bereits seine Ehefrau verstorben, jetzt seine Tochter. Im Haushalt leben außerdem noch deren Cousins und Cousinen. Nikita war im Oktober ins Aga Khan University Hospital in Nairobi eingeliefert worden, wo man eine Autoimmunerkrankung diagnostizierte. Die Ärzte planten, ihr Blutplasma zu verabreichen, um das Immunsystem von Grund auf neu aufzubauen. Dafür wurde das Mädchen in ein künstliches Koma gelegt. Die Infektion war dann zu viel für den geschwächten Körper der 17-jährigen.

Sandra Straube sammelt auf dem Vorsfelder Weihnachtsmarkt

Sandra Straube sammelt am 8., 10. und 13. Dezember Geld an der Vereinsbude auf dem Vorsfelder Weihnachtsmarkt am Ütschenpaul und hat jetzt unter ihrem eigenen Namen ein Spendenkonto bei der Volksbank eingerichtet (IBAN: DE66 2699 1066 5845 8900 01). Verwendungszweck: Spende Nikita

Von Andrea Müller-Kudelka

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