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Phoenix-Gymnasium: Politik macht Druck

Wolfsburg-Vorsfelde Phoenix-Gymnasium: Politik macht Druck

Vorsfelde. Nach der öffentlichen Anprangerung von Missständen am Vorsfelder Phoenix-Gymnasium hat Schulleiter Wolfgang Preuk spontane Rückendeckung aus der Politik erhalten. „Wenn es dort einen solchen Flächenbrand gibt, muss schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden“, sagt Hiltrud Jeworrek (SPD), Vorsitzende im Schulausschuss.

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Daumen runter: Schüler des Fachs Darstellendes Spiel haben im Phoenix-Gymnasium keine Räume und müssen auf dem Flur unterrichtet werden.

Quelle: Roland Hermstein

Zu wenig Klassenräume, zu kleine Mensa, Unterricht auf dem Flur, fehlende Möblierung, fehlende Vorhänge, durchlöcherte Dächer, marode Turnhallen - Preuks Mängelliste ließe sich beliebig fortsetzen. Was ihn maßlos ärgert: „Die Stadt hält Zusagen nicht ein, und das seit Jahren.“

Dicht am Thema dran ist Werner Reimer (CDU), Mitglied im Schul- und Sportausschuss sowie im Ortsrat Vorsfelde. „Ein großer Teil der Kritik ist sachlich sicherlich berechtigt“, sagt der Politiker klipp und klar. Allerdings wundere ihn der Zeitpunkt der Brandrede. Reimer: „In verschiedenen Gremien werden einzelne Punkte immer wieder besprochen, bei einigen sind Lösungen sozusagen schon auf dem Weg“ - ein Erweiterungsbau inklusive neuer Mensa werde beispielsweise seit einem Jahr geplant. Dennoch forderte er für den nächsten Ortsrat „einen kompletten Statusbericht zum Gesamtbild“.

Auch Hiltrud Jeworrek sieht Handlungsbedarf, will sofort mit der Verwaltung Kontakt aufnehmen. Die schweigt bisher: Man werde sich zum Thema öffentlich nicht äußern, erklärte die Pressestelle gestern.

fra

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Wolfsburg-Vorsfelde
Ein Flur als provisorischer Klassenraum, ein durchlöchertes Dach, saure Schüler ohne Theater-Raum: Alltag am Phoenix-Gymnasium.

Vorsfelde. Am Phoenix-Gymnasium muss das Fach Darstellendes Spiel wegen Platzmangel auf dem Flur unterrichtet werden (WAZ berichtete), für Schulleiter Wolfgang Preuk brachte „dieser Tropfen das Fass zum Überlaufen“. An der Schule gebe es zahlreiche Miss-Stände, die der Stadt und der Schulmodernisierungs-Gesellschaft WSM teils seit Jahren bekannt seien: „Aber es passiert einfach nichts.“

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