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Park-Ärger bei Bauernmarkt und Bürgerfrühstück

In Wendschott blieben Busse stecken Park-Ärger bei Bauernmarkt und Bürgerfrühstück

Die Kleitschestraße in Wendschott ist ein Engpass: Wenn an beiden Seiten Autos parken, bleiben Busse stecken. Bei den jüngsten Veranstaltungen notierte die Polizei 35 Kennzeichen von Fahrzeugen, die den Verkehr behinderten, auf Fußwegen oder Grünflächen standen.

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Zu eng: Bei Veranstaltungen bleibt für Busse in der Kleitschestraße wegen parkender Autos kaum Platz. In den vergangenen Tagen war deshalb die Polizei zweimal vor Ort.
 

Quelle: Burkhard Heuer

Wendschott.  Helle Aufregung beim Bürgerfrühstück am Dienstag in Wendschott: Besucher und Chorsänger bekamen Probleme mit dem öffentlichen Personennahverkehr und schließlich sogar mit der Polizei. Denn wegen ihrer parkenden Autos blieb ein Linienbus stecken.

Polizeibeamte aus Vorsfelde waren auch am Samstag beim Bauernmarkt schon im Einsatz gewesen, um die Kennzeichen von parkenden Autos in dieser Straße zu notieren. 35 Haushalte müssen laut Polizeisprecher Sven-Marco Claus insgesamt mit Post rechnen.

Ortsbürgermeister Siegfried Leu ist mehr als unzufrieden mit der Situation in der Kleitschestraße, wo sich mit dem „Alt Wendschott“ (ehemaliges Schützenhaus) ein wichtiges Veranstaltungszentrum befindet. „Die Straße verjüngt sich. Wir haben die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass sie für eine Busschleife ungeeignet ist. Ähnliche Probleme gibt es im Bergmannskamp, in der Schulstraße und bald sicher auch am Sportplatz“, ärgert sich Leu.

„An die Verkehrsordnung muss sich jeder halten“

Der Fahrer der Linie 201 musste am Dienstag rund 15 Minuten geduldig warten, bis alle Parker ausfindig gemacht werden konnten und Platz geschaffen war. Abgeschleppt wurde nicht. Die Polizei notierte aber auch Kennzeichen von Autos auf der Rasenfläche des anliegenden Parks. „Dort sind Schäden entstanden“, so Claus. Bereits am Samstag wurden zudem die Halter von Autos in Kurven oder auf Fußwegen verwarnt. Ein Parkverbot gibt es nicht. Claus: „Aber an die Straßenverkehrsordnung muss sich jeder halten.“ Dazu gehöre, dass der Verkehr nicht behindert werden darf.

„Ich habe diese Probleme prophezeit. Vorfälle dieser Art sind vorprogrammiert, doch im Rathaus hört man uns offenbar nicht zu“, sagte Ortsbürgermeister Siegfried Leu. Caroline Hoppe, Sprecherin der WVG, sieht dagegen in der Kleitschestraße keinen Sonderfall. „Wir haben wegen der Abmessungen unserer Fahrzeuge regelmäßig überall da Probleme, wo sich andere Verkehrsteilnehmer verkehrswidrig oder rücksichtslos verhalten“, sagt sie. Während des Bauernmarkts habe es deshalb sogar ein temporäres Halteverbot gegeben – das habe aber 17 Fahrzeughalter auch nicht davon abgehalten, ihr Auto abzustellen.

WVG sieht keine „außergewöhnlichen Herausforderungen“

Zu den weiteren von Leu aufgezählten Strecken in Wendschott nimmt Hoppe wie folgt Stellung: „Wir haben die geplanten Streckenführungen ausgiebig auf ihre Befahrbarkeit geprüft. Wendschott ist aus WVG-Sicht kein Bereich mit außergewöhnlichen Herausforderungen für die Busverkehre.“ Die Streckenführung stelle die beste Variante hinsichtlich Taktung und Entfernung der Haltestellen dar. „Sollten wir im Betrieb feststellen, dass bestimmte Maßnahmen, wie Parkverbote, den Ablauf verbessern können, werden wir dies mit der Stadt besprechen. Dies ist überall geübte Praxis und wird auch in Wendschott so laufen.“

Von Burkhard Heuer

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