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Ost-Relikte: Als Fotograf auf Zeitreise

Wolfsburg-Vorsfelde Ost-Relikte: Als Fotograf auf Zeitreise

Vorsfelde . Die meisten Menschen haben ein Problem damit, älter zu werden. Der Vorsfelder Fotograf Michael Täger hingegen bedauert, erst 24 Jahre alt zu sein: „Die spannende Zeit um 1989 habe ich leider nicht miterleben können“, sagt er.

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Begibt sich seit Jahren auf eine Zeitreise durch Ostdeutschland und Osteuropa: Michael Täger fotografiert Relikte des Sozialismus.

Quelle: Roland Hermstein

Aber er arbeitet die Zeit auf seine ganz persönliche Weise auf: Er bereist Ostdeutschland und Osteuropa und fotografiert Relikte des Sozialismus im ehemaligen Ostblock.

„Ich gehe quasi auf meine eigene Zeitreise“, sagt er. Seine Reise dauert mittlerweile sechs Jahre, zigtausend Kilometer hat er in seiner Freizeit zurückgelegt, mit dem Auto und mit dem Flugzeug. Fasziniert ist er von verlassenen Kasernen in Ostdeutschland, in denen früher sowjetische Soldaten stationiert waren. „Manchmal liegen sogar noch Zeitungen und Uniformen herum“, berichtet der Vorsfelder. Oft müsse er sich dabei mit Sicherheitsleuten „arrangieren“.

„Besonders beeindruckt hat mich Prypjat, die Geisterstadt in der Nähe des Atomkraftwerks in Tschernobyl.“ Tief beeindruckt war Täger auch von den Demonstrationen auf dem Maidan-Platz in Kiew, wo zigtausend Ukrainer für Demokratie auf die Straße gingen. 2015 will er nach Georgien reisen.

Vorher will er sein Hobby teilen: „Ich arbeite an zwei Bildbänden“, verrät Michael Täger. Vielleicht folgen auch Ausstellungen: Immerhin hat Michael Täger beim jüngsten ARTI-Kunstpreis des Kunstvereins Wolfsburg den zweiten Platz belegt. Infos unter facebook.com/michaeltaegerfotografie.

bis

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