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Vorsfelde Wohin mit der neuen Halle? Verwaltung plädiert für Sportplatz
Wolfsburg Vorsfelde Wohin mit der neuen Halle? Verwaltung plädiert für Sportplatz
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00:26 28.05.2018
Wendschott: In der Ortsratssitzung war unter anderem die Standortprüfung für den Neubau einer Einfeldhalle Thema. Quelle: Foto: Matthias Leitzke
Wendschott

Es waren eigentlich positive Nachrichten, die am Donnerstag in öffentlicher Sitzung den Ortsrat Wendschott erreichten. Monika Müller, frischgebackene Dezernentin für Soziales, Gesundheit und Sport, sowie Reiner Brill, Geschäftsbereichsleiter Sport, erklärten nunmehr offiziell, dass Wendschott sowohl ein Funktionsgebäude am Sportplatz erhalte soll als auch eine neue Einfeldhalle. Das Funktionshaus - klar – entsteht unmittelbar am Sportplatz. Für die Halle allerdings berichtete Reiner Brill über eine intensive Standortsuche.

Fünf Möglichkeiten seien untersucht worden, alle hätten Vor- und Nachteile. Letztlich tendiert die Verwaltung nun für den Hallenbau direkt angrenzend an das Funktionshaus am Sportplatz. „Das ist gut für den Verein, aber schlecht für die Schule“, gab Werner Reimer (CDU), Ratsmitglied und beratendes Mitglied im Ortsrat, zu bedenken. Und auch im Ortsratsrund wollte keine rechte Begeisterung aufkommen. Immerhin beträgt der Weg zwischen Schule und Sportgelände nebst zukünftiger neuer Halle schätzungsweise rund 1000 Meter. Das sei umso problematischer, als die Wendschotter Schule zukünftig zweizügig geführt und mit einer Ganztagsklasse ausgestattet werde. Es steht zu befürchten, dass über den Hallen-Standort tatsächlich das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Obwohl Reiner Brill immer wieder betonte: „Vernünftige Alternativen haben wir nicht gefunden.“

Immerhin unterbreitete der Geschäftsbereichsleiter dem Ortsrat optimistische Zeitplanungen und – zumindest für das neue Funktionshaus – attraktive Gestaltungs und Raumplanungen. Was entsprechend Geld kostet. Rund 660.000 Euro sollen investiert werden, eine Summe, die die ursprünglichen Kalkulationen (ca. 250.000 Euro) weit in den Schatten stellt. Gebaut und fertigstellt wird das Funktionshaus in 2019. Die Halle, so denn ein vernünftiger Platz für sie gefunden wurde, soll bis bis 2021 folgen.

Wendschotter wollen kein Baugebiet im Galgenkamp

Das Votum der Bevölkerung scheint eindeutig: „Genug ist genug“, sagt man in Wendschott und meint die Erschließung eines weiteren Baugebietes. Regina Kittelmann und fünf Helferinnen zogen von Haus zu Haus und sammelten insgesamt 470 Unterschriften gegen die Bebauung des Areals „Galgenkamp“. Die entsprechende Liste übergab Kittelmann am Donnerstag dem Ortsrat Wendschott.

470 Unterschriften gegen ein Baugebiet „Galgenkamp“: Regina Kittelmann überreichte Siegfrid Leu die Liste. Quelle: Burkhard Heuer

Ortsbürgermeister Siegfrid Leu (CDU) nahm sie entgegen und hörte auch die Begründung von Regina Kittelmann. Sie betonte, dass über 90 Prozent der Angesprochenen ihre Auffassung vertrete: Es handele sich um eine wertvolle Fläche für die Natur, die wichtig sei für die Artenvielfalt. Leu betonte, dass im Flächennutzungsplan, der noch bis 2020 Geltung habe, eine Bebauung überhaupt nicht vorgesehen sei.

Freie Sicht und freie Rohre

Im Verlauf der Einwohnerfragestunde kamen weitere aktuelle Themen zur Sprache. So behindere in einigen Straßen hohes Gras die freie Sicht für Autofahrer. Für den Bereich Brotgens Gärten wird eine Analyse der Regenwasser-Kanalisation gefordert, ebenso die Räumung von Abwassergräben.

Beschwerden über Busfahrer

Und: Timo Kaupert, Chef der Wolfsburger Verkehrsbetriebe, der zu einem Bericht über neue ÖPNV-Routen gekommen war, hörte von der Bevölkerung massive Kritik an zu schnell fahrenden Bussen und Fahrern, die „am Steuer telefonieren oder frühstücken“. Ungeklärt blieb, ob in WVG-Bussen oder denen von Subunternehmen. „Bitte Kennzeichen, Zeit und Ort notieren“, so der WVG-Chef.

Von Burkhard Heuer

In Wendschott wächst der Widerstand gegen ein weiteres großes Neubaugebiet: Bürgerin Regina Kittelmann hat gemeinsam mit fünf Helferinnen in den vergangenen Wochen fast 400 Unterschriften gegen ein Neubaugebiet „Galgenkamp“ zwischen Wildzähnecke II und Bergmannskamp gesammelt.

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