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Vorsfelde Wendschott: Wieder Debatte um Busverkehr
Wolfsburg Vorsfelde Wendschott: Wieder Debatte um Busverkehr
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00:21 14.09.2018
Dauerdebatte: Wendschotter beschweren sich über die vielen Busse, die täglich durch den Ort fahren. Quelle: Britta Schulze
Wendschott

Etwa der Neubau der Einfeldhalle. „Wir bauen sie etwas größer als üblich und integrieren den Funktionstrakt“, sagte Reiner Brill, Leiter der Sportverwaltung. Das sei „eine ökonomisch gute Lösung“. 2019 solle geplant und 2020 gebaut werden. Ortsbürgermeister Siegfried Leu (CDU) war trotzdem unzufrieden: „Die Halle wird in einigen Jahren zu klein sein...“ Wendschott wachse. Dennoch stimmte der Ortsrat zu.

Reiner Brill: Der Funktionstrakt wird in die Einfeldhalle integriert. Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)

Das tat er auch beim Neubau der Vorsfelder St.-Petrus-Kita – sie liegt auf Wendschotter Grund. „So ein ambitioniertes Projekt passt nicht in die Zeit knapper Kassen“, sagte Benjamin Kallauch (PUG) und erntete viel Zustimmung im Gremien. Baukosten von 5,4 Millionen hielt der Ortsrat für zu hoch. Stadtvertreter Christoph Andacht versprach: „Es bleibt im Rahmen anderer Objekte.“ Zur Wendschotter Kita sagte er: „Es gab Verzögerungen. Anfang Oktober soll sie fertig sein.“

Bürger beschweren sich über Busverkehr

In der Einwohnerfragestunde beschwerten sich mehrere Bürger über den Busverkehr: Allein am Fillerkamp würden 145 Busse pro Tag fahren – laut der ursprünglichen Planung sollten es vier Busse pro Stunde sein. Ein Neubürger aus der Wildzähnecke II rechnete vor: „Alle siebeneinhalb Minuten fährt hier ein Bus lang.“ Den Bauherren habe man von so einer massiven Belastung nichts gesagt.

Hinzu komme: Weder Poller noch Schranke gebe es – wie ursprünglich geplant – am Fillerkamp: „Da kann jetzt jeder rein und raus fahren...“ Der Ortsrat will das Gespräch mit Stadt und WVG suchen.

Norbert Batzdorfer: Straßenschäden sind dokumentiert Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Ebenso beim Zustand der Straßen: „Wir haben ihn dokumentiert“, berichtete Vize-Ortsbürgermeister Norbert Batzdorfer (Grüne). Klaus Kurtz (BWG) ergänzte: „Die Straßen müssen jetzt repariert werden – nicht dass die Bürger später mit Sanierungen zur Kasse gebeten werden.“

Von Carsten Bischof

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