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Ortsrat Vorsfelde sagt Ja zur Aller-Renaturierung

Fluss wieder erlebbar machen Ortsrat Vorsfelde sagt Ja zur Aller-Renaturierung

Diesen finanziellen Leckerbissen von Land und EU will sich die Stadt Wolfsburg nicht entgehen lassen: Wenn bis 2019 ein Allerteilstück zwischen Vorsfelde und der Erlebniswelt naturnah umgestaltet wird, winken Fördergelder in Höhe von 1,37 Millionen Euro. Wolfsburg müsste dann einen Anteil in Höhe von rund 500.000 Euro beisteuern.

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Die Aller zwischen Erlebniswelt und Vorsfelde soll renaturiert werden: Hans-Georg Pudack vom Umweltamt stellte gestern dem Ortsrat Vorsfelde das Projekt vor (kl. Foto).

Quelle: Sebastian Bisch / Burkhard Heuer

Vorsfelde. Der Effekt wäre beachtlich: Während bislang die Aller in großen Bereichen des Stadtgebietes ein ausgesprochen kümmerliches Dasein fristet, kanalähnlich durch die Wiesen fließt und überwiegend schlechte Wasserqualität aufweist, könnte mit den Fördergeldern eine Menge bewegt werden.

Darüber berichtete Hansgeorg Pudack vom Umweltamt am Dienstagabend dem Ortsrat Vorsfelde. Anhand von Plänen zeigte er auf, wie die Aller schon 2018/19 beschaffen sein könnte: In Mäandern soll sie wieder naturnahen Charakter annehmen, diverse Maßnahmen und unterschiedliche Tiefen sollen die Wasserqualität verbessern helfen. An diese Gestade könnte man dann auch wieder Kinder locken. Nach dem Vorbild „Mühlenriede“ in Ehmen sollen Gewässeruntersuchungsstellen und Erlebnispädagogik möglich werden. Pudack: „Die Aller in diesem Bereich wird für die Bevölkerung erlebbar werden.“

Ein Grund mehr für den Ortsrat, dem Vorhaben grünes Licht zu geben. Immerhin sind in der Vergangenheit bereits einige Teilstücke des Flusses von den Sünden der Vergangenheit befreit worden. Im Bereich Kästorf weist der Fluss wieder ein ansprechendes Bild auf. Bis jedoch die Aller auf gesamter Strecke ein intaktes Bindeglied zwischen Drömling (Vorsfelde-Wendschott) und Barnbruch Fallersleben/Weyhausen ist, dürfte noch viel Wasser die vielen kanalisierten Teilabschnitte herunterfließen.

bhe

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