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Neuhaus: Kunsthandwerkermarkt eröffnet

63 Aussteller stellen sich bis Sonntag vor Neuhaus: Kunsthandwerkermarkt eröffnet

Das war ein Auftakt nach Maß: Am Freitag eröffnete der Kunsthandwerkermarkt in und an der Burg Neuhaus. Die Besucher kamen in Scharen.

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Eröffnet: Noch bis Sonntag stellen sich Aussteller beim Kunsthandwerkermarkt an und in der Burg Neuhaus vor.

Quelle: Boris Baschin

Neuhaus. Der Kunsthandwerkermarkt auf der Burg Neuhaus ist ein echter Selbstläufer. Bei herrlichstem Kaiserwetter eröffnete Bürgermeister Ingolf Viereck die dreitägige Veranstaltung am Freitag. 63 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland, Belgien, Dänemark und Frankreich stellen bis Sonntag in und an der Burg aus.

Sie kommen alle gern, wie Organisator Peter Klarhorst versichert: „Der Markt hat einen super Ruf.“ Das liege auch am „besonderen Ambiente der trutzigen Wasserburg“, vermutet Viereck. Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Erfolg sei die enge Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk. „Einer allein kann nichts bewirken“, so Klarhorst. Als Dankeschön überreichte er Monika Kiekenap-Wilhelm und Heike Fischer vom Kulturwerk Blumen.

Viele Aussteller sind schon seit Jahren in Neuhaus dabei – so wie Kerstin Schnur von der gleichnamigen Töpferwerkstatt. Ihre drallen Damen, die am Schirmen hängen oder auf einem Ast sitzen, haben viele Fans in Wolfsburg. „Neu mitgebracht habe ich diesmal die Teufelchen“, erklärte die Kunsthandwerkerin aus Schönebeck.

Etwas Neues hat auch Meike Lietz-Butzner aus Barwedel im Angebot: Die ausgebildete Drechslerin und Möbeldesignerin zeigt einen selbstgebauten Hocker an ihrem Stand, der mit Schaffell bezogen ist. Das Fell ist von eigenen Schafen. Für sie ist eines ganz wichtig bei den Gegenständen, die sie schafft: „Gestaltung und Gebrauch müssen zusammenpassen.“

Mützen feiern seit Jahren ein Comeback – auch die gute alte Schiebermütze. Mützenmacher Stephan Roka aus Berlin zeigt sie in etwas ausgefallener Ausführung. „Sie sind alterslos. Kinder tragen sie genauso wie Erwachsen“, so Aussteller Carsten Dürke.

Von Sylvia Telge

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