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Neuer Streit um Laubentsorgung: Jahns will alte Container zurück

Wolfsburg-Warmenau Neuer Streit um Laubentsorgung: Jahns will alte Container zurück

Warmenau. Im Streit um die Entsorgung von städtischem Laub in den Ortsteilen hat es jetzt richtig geknallt: Angelika Jahns (CDU), Ortsbürgermeisterin von Brackstedt, Velstove und Warmenau, fordert eine Rückkehr zum alten Container-System. Dabei ist das neue Konzept mit Sammelfahrzeugen noch gar nicht in Kraft.

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Laster oder Container: Über den besten Weg der Laubentsorgung diskutieren die Ortsbürgermeister.

Quelle: Foto: Archiv

Während eines Ortsbürgermeister-Treffens hatten die Politiker konkrete Standortvorschläge für die Sammelfahrzeuge - Jahns schlug die drei Festplätze in ihren Orten vor. „Das sind traditionelle Plätze, die jeder Bürger seit Jahren kennt und die für alle gut erreichbar sind.“

Die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) hingegen schlug jetzt andere Standorte vor. Begründung: Die Fahrzeuge seien 2,50 Meter breit, zwölf Meter lang und wiegen 26 Tonnen - mit diesen Ausmaßen könne man sie nicht überall hinstellen, sie brauchten Platz zum Rangieren und genug Standfestigkeit. „Warum sagt man uns das nicht vorher?“, sagt Jahns. „Und warum spricht man Standorte nicht im Vorfeld mit uns ab?“

Etwa in Warmenau: Die WAS will den Laster ans neue Dorfgemeinschaftshaus stellen - „kein Bürger sammelt Laub und fährt dann den Berg hoch zum Dorfgemeinschaftshaus“, so Jahns. Beispiel Brackstedt: Die WAS schlägt den Standort Sportplatz vor. „Die Leute fahren doch nicht Richtung Velstove, um dort Laub loszuwerden“, so Jahns.

Sie ist das Laub-Chaos leid: „Ich habe deshalb beantragt, wieder Container aufzustellen - in allen Ortsteilen.“

bis

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