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Neue Bushaltestellen für Wendschott: Ortsrat kritisiert Planung der Stadt

Hitze Diskussionen Neue Bushaltestellen für Wendschott: Ortsrat kritisiert Planung der Stadt

Heftige Kritik schlug der Verwaltung jetzt beim geplanten Neubau von Bushaltestellen in Wendschott entgegen. Bei der Festlegung der Standorte fühlen sich die Politiker sowie die Bürgerschaft übergangen und machten ihrem Ärger in der Ortsratssitzung am Dienstagabend Luft.

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Debatte im Ortsrat: Politiker und Bürger fühlen sich von der Planung für den Bau neuer Haltestellen übergangen.

Quelle: Fotos: Burkhard Heuer

Wendschott.

Bereichsleiter Oliver Iversen (Straßenbau und Projektkoordination) von der Straßenverwaltung sah sich mit heftigen Vorwürfen sowohl aus dem Ortsrat als auch aus der Bevölkerung konfrontiert. Ortsbürgermeister Siegfried Leu (CDU) und Klaus Dietrich Kurtz (Bürgergemeinschaft BGW) übten insbesondere Kritik daran, dass die künftigen Haltepunkte innerhalb des Ortes zwar grob skizziert wurden, exakte Standorte allerdings bisher nicht kundgetan worden seien. „Wir fordern nachdrücklich konkrete Angaben“, so der Ortsbürgermeister. Zudem beantrage man eine Begehung im Ortsteil, damit die geplanten Standorte vor der Realisierung in Augenschein genommen und eventuelle vorprogrammierte Konflikte ausgeräumt werden können.

Diese allerdings scheinen sich in einigen Bereichen bereits anzubahnen. In einer Sitzungsunterbrechung machten Anwohner ihrem Zorn darüber Luft, dass Haltepunkte direkt vor der Haustür entstehen sollen, und das im Zweifelsfall parallel auf beiden Straßenseiten. Von Dieselgestank und Straßenlärm war die Rede, von klirrendem Geschirr in den Schränken und – sehr zum Ärgernis des WSV Wendschott – von wegfallenden Parkmöglichkeiten vor den Sportanlagen. „Wir haben schon jetzt Probleme mit den wenigen Stellplätzen“, monierte Klaus-Dietrich Kurtz, Ortsratsmitglied und gleichzeitig WSV-Geschäftsführer. Mangelnde Einbindung der Bürgerschaft und des Ortsrates in den Entscheidungsprozess kritisierte mehrfach Ortsbürgermeister Leu. „Ohne unsere Mitwirkung wurden hier Entscheidungen gefällt“, sagte er. Dies sorgte umso mehr für Ärger und Unverständnis als Iversen andeutete, dass Änderungen der Standortpläne offenbar schon nicht mehr möglich seien. Zumal, wie Anwohner bemerkten, die ersten Arbeiten für Haltepunkte beispielsweise am Schützenplatz in der Kleitschestraße bereits begonnen worden seien.

Von Burkhard Heuer

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