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Vorsfelde Naturschützer heizen B-188-Diskussion neu an
Wolfsburg Vorsfelde Naturschützer heizen B-188-Diskussion neu an
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22:50 20.10.2014
Stekgraben im Vorsfelder Drömling: Nach Ideen aus den 70er Jahren könnte die B188 nach einer Verlegung irgendwann an diesem Bach entlang durch den Drömling führen, Naturschützer sind aber dagegen – und suchen andere Lösungen für die Verkehrsführung. Quelle: Photowerk (bs)
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Willi Dörr (SPD) gefällt die Idee, einen Starenkasten zur Tempomessung einzurichten: „Wir hatten das schon vor Jahren beantragt. Damals hieß es, das würde Autofahrer nur kurz bremsen. Dabei zeigt die Erfahrung in Osloß, dass viele Autos auch danach langsamer fahren.“ Trotz allem begrüßt Dörr, dass die Planung der B-188-Trasse für 2015 in den Bundeswegeplan aufgenommen wird, denn: „Wenn sich herausstellt, dass die Stekgrabenvariante durch den Bund gar nicht umsetzbar ist, hat die Stadt keinen Grund mehr, eine Ertüchtigung der bestehenden Straßen hinauszuschieben.“

Daniel Timmas (PUG) plädiert dafür, vom toten Arm am Poerschke-Kreisel eine Verbindung über die Bahnschienen hinweg zur Dieselstraße zu schaffen. Sieghard Wilhelm (Grüne, Ortsrat Reislingen) ist ebenfalls dafür, den Verkehr besser zu leiten - trotz der dann wachsenden Belastung auf der Dieselstraße. „Eine Straße durch den Drömling würde nur neue Probleme schaffen“, sagt er. Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) appelliert an alle: „Lasst die Planer ihre Arbeit tun, dann gibt es etwas Handfestes, worüber wir sprechen können.“ Bei der Verlagerung des Verkehrs auf die Dieselstraße hat er Bedenken: „Die Keuzung Marie-Curie-Allee/Neuhäuser Straße/Dieselstraße ist schon jetzt überlastet!“ Im übrigen sei es ein langer Weg: „Bis zum Bau der Westumgehung hat es 30 Jahre gedauert...“

amü

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