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Naturschützer diskutieren über Straßenplanung

Wolfsburg-Vorsfelde Naturschützer diskutieren über Straßenplanung

Vorsfelde. Die Naturschutzverbände stellen sich weiterhin entschlossen gegen eine Verlegung der B188 in der sogenannten Steekgraben-Variante. Zu einer Info-Veranstaltung laden die Umweltschützer jetzt am Sonntag, 19. Oktober, nach Vorsfelde ein.

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Feuerwehrkreuzung in Vorsfelde: Nahe diesem Knotenpunkt könnte nach der Verlegung an der Allerbrücke die neue B 188 ans Straßennetz anschließen. Naturschützer haben Bedenken.

Quelle: Foto: Archiv

Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Allerbrücke neben der Feuerwachenkreuzung. An dieser Stelle würde die Bundesstraße nach ihrer Verlegung möglicherweise ans Straßennetz angeschlossen werden. „Wir wollen die Strecke abgehen und erläutern, was hier passieren könnte“, erklärt Stefan Kühn (Nabu), der sich dabei auf den Ursprungs-Entwurf mit einer aufgeständerten Straße quer durch den Drömling bezieht. „Wir haben andere Vorschläge, die wir vorstellen wollen“, betont er. Auch mit dem Bundesverkehrsministerium haben sich die Naturschützer schon in Verbindung gesetzt.

Mitte Juli hatte Ortsbürgermeister und Bundestagsmitglied Günter Lach bekannt gegeben, dass die Verlegung der Straße in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde und damit die Planung beginnen kann. Eine genaue Trassenführung steht allerdings noch nicht fest. Der Ortsrat hatte sich für eine ergebnisoffene Planung ausgesprochen.

Die Steekgrabenvariante würde eine Verlegung der B-188-Trasse an den Rand des Drömlings bedeuten - vom Poerschke-Kreisel aus parallel zur Helmstedter Straße am Wohn- und Gewerbegebiet Sudammsbreite vorbei. Dafür notwendige Brücken und Lärmschutzwände im Drömling würden laut Gerhard Chrost (BUND) den Naturschutzrichtlinien der EU widersprechen. Die Verbände sind für Lärmschutz und Umbau betroffenen Kreuzungen.

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