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Naturschätze rund um den Allersee

Info-Tafeln weisen auf Tier- und Pflanzenwelt hin Naturschätze rund um den Allersee

Vier neue große Info-Tafeln weisen ab sofort auf Naturschätze aus dem Allerseebereich hin. An einer Spaziergänger-Route von rund vier Kilometer Strecke informieren Schilder über die Pflanzen- und Tierwelt. Zur Einweihung am Mittwoch war sogar prominenter Besuch angesagt.

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Vier neuen Informationstafeln: Sie weisen auf Flora und Fauna rund um den Allersee hin.

Quelle: Gero Gerewitz

Vorsfelde. Hans-Heinrich Ehlers, früherer Landwirtschaftsminister, sowie Gert Lindemann, ebenfalls ehemaliger Landwirtschaftsminister von 2011 bis 2013, stellten zusammen mit dem Projekt-Verantwortlichen Jan Rohlof vom städtischen Naturschutzbüro das Engagement der Stiftung Kulturlandpflege und die aktuelle städtisch-private Kooperation vor.

An einer Spaziergänger-Route von rund vier Kilometer Strecke informieren die neuen Schilder über die Pflanzen- und Tierwelt im Umfeld des Allersees. Im Zuge des Ausbaus des Mittellandkanals 2002 und 2003 wurden zusammen mit der Stiftung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Allersee zahlreiche Biotope als Ausgleichsmaßnahmen neu angelegt. Ehlers ging auf den Wert dieser Aktivitäten ein: „Diese Kompensationsmaßnahmen sind in ihrem Bestand auf lange Dauer angelegt und damit in den Händen einer Stiftung wie der unseren gut aufgehoben.“

An die 200 Projekte hat die Stiftung bereits auf den Weg gebracht und übernimmt sogar für Flächen wie hier am Allersee zur Betreuung des Gebietes das Biotop-Management. Die Flächen bleiben dabei weiterhin im Eigentum der Stadt. Dr. Horst Farny vom Wolfsburger Umweltamt freute sich über das „Projekt mitten in der grünen Stadt“. Die Biotope am Allersee mit ihren Kleingewässern und der großen Population an Laubfröschen seine leistungsfähige Verbindung zur Natur-Landschaft des Drömlings.

In der Feuchtlandschaft mit den Bänken um den südöstlichen Allersee herum haben Bieber und Fischotter ihre Heimat gefunden und der Storch hat hier neben vielen anderen Tieren sein Nahrungspotential. Die gebietstypischen Pflanzen werden für Interessierte ebenfalls auf den Schrifttafeln aufgeführt.

oo

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