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Vorsfelde Warum diese Allee nach und nach verschwindet
Wolfsburg Vorsfelde Warum diese Allee nach und nach verschwindet
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00:20 07.12.2018
Allee am Glanzweg: Hier hätte es mehr Abstand zum Baumbestand geben müssen, meinen Kritiker. Quelle: Roland Hermstein
Velstove

2016 war der Aufschrei groß in Velstove: Ein Neubürger im Gebiet Glanzwanne II hatte eine etwa 70 Jahre alte Eiche am Glanzweg gefällt, weil sie auf sein Grundstück ragte. Konsequenzen hatte das aber offensichtlich nicht. Im Gegenteil: Auch an anderen Grundstücken mussten Bäume weichen.

„Mittlerweile wurden mindest fünf Großbäume durch Stadt und Anwohner entfernt, um Grundstücksgrenzen einzufrieden“, berichtet Ralf Schulze. Er wohnt im Baugebiet gegenüber, der Glanzwanne I. Dort sei Baumschutz im Bebauungsplan verankert, so Schulze – im Bereich Glanzwanne II aber nicht. Und dass der Ortsrat nach dem Vorfall 2016 eine allgemeine Baumschutzsatzung gefordert hatte, ist offenbar auch ohne Folgen geblieben.

Die Straße Glanzweg, die einst Felder an der Strecke Richtung Nordstadt-Wald säumte und sich fast von allein zu einer Allee gemausert hatte, entwickelt sich nach und nach zurück. Sorgen machen sich die alteingesessenen Velstover jetzt um sechs weitere Bäume, die mit Plaketten verstehen sind. Sie würden regelmäßig begutachtet. „Wir wollen wissen wie aussichtsreich diese Baumbeobachtungen sind“, sagt Schulze. Denn: „Wir wollen vermeiden, dass mit viel Geld der jährliche Verfall dokumentiert wird.“ Die Befürchtung ist, dass die Wurzeln dieser Bäume durch Einfriedungen beschädigt wurden und die Pflanzen deshalb sowieso absterben.

„Die Stadtverwaltung hätte die Grundstücksgrenzen von Anfang an ein bis zwei Meter entfernt setzen müssen“, sagen die Kritiker. Darauf hätten die Velstover auch noch vor Baubeginn hingewiesen. „Passiert ist leider nichts“, so Schulze. Jetzt sei es zu spät. Vorschlag der Velstover: Zum Ausgleich neue Bäume pflanzen – in ausreichendem Abstand.

Von Andrea Müller-Kudelka

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