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Vorsfelde Nach Bluttat: „Ich dachte eher an einen Unfall“
Wolfsburg Vorsfelde Nach Bluttat: „Ich dachte eher an einen Unfall“
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00:16 03.04.2016
Nicht beunruhigt: Hans Schwegler beobachtet, wie Polizisten in seinem Garten nach der Tatwaffe suchen. Quelle: Photowerk (bb)
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Tankwart Ralf Schmidt, Inhaber der Aral-Station genau gegenüber, wurde nachts wach: „Ich habe eine Frau wütend schreien hören.“ Kurz nach 3 Uhr öffnete seine Angestellte Brigitte Naumann die Tankstelle: „Ich habe mich gewundert, warum Polizei und Krankenwagen da waren. Da war richtig was los.“

Auch Anwohner Dieter Rachow schaute nach dem Rechten: „Ich bin wach geworden und sah überall Blaulicht. Ich dachte aber an einen Unfall. Hier passiert ja ständig etwas.“ Mit einer blutigen Beziehungstat hätte er nicht gerechnet.

Gelassen reagierte Hans Kessel aus dem Friederikenring: „Es ist doch ständig etwas los.“ Vor allem, wenn viel Alkohol im Spiel sei, gebe es schon mal Probleme.

Sein Nachbar Herbert Walter schüttelte mit dem Kopf: „Man sieht und liest so viel in der letzten Zeit...“ Aber mit so einer Tat habe er natürlich nicht gerechnet.

Nachdenklich beobachtete Hans Schwegler aus dem Sophienring die Suche der Bereitschaftspolizei nach der Tatwaffe, auch in seinem Garten: „In der Gegend ist doch seit Jahren immer was los. Doch beunruhigt sind die Anwohner weniger wegen Randale, sondern eher wegen der vielen Einbrüche in letzter Zeit. Erst vor wenigen Tagen gab es hier einen Einbruchsversuch.“

Pastorin Beate Stecher reagierte geschockt auf das Vorkommnis im „Vorsfelder Eck“: „Schlimm, dass so etwas mitten in Vorsfelde passiert. Es ist sehr bedauerlich, wenn Menschen meinen, keinen anderen Weg mehr als Gewaltausübung zu haben.“

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