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Nach Bluttat: „Ich dachte eher an einen Unfall“

Wolfsburg-Vorsfelde Nach Bluttat: „Ich dachte eher an einen Unfall“

Gestern früh stach eine 28-jährige Frau einen 52-jährigen Wolfsburger im „Vorsfelder Eck“ nieder: Diese Bluttat schockierte viele Vorsfelder. Sie war Gesprächsthema Nummer eins in der Eberstadt.

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Nicht beunruhigt: Hans Schwegler beobachtet, wie Polizisten in seinem Garten nach der Tatwaffe suchen.

Quelle: Photowerk (bb)

Tankwart Ralf Schmidt, Inhaber der Aral-Station genau gegenüber, wurde nachts wach: „Ich habe eine Frau wütend schreien hören.“ Kurz nach 3 Uhr öffnete seine Angestellte Brigitte Naumann die Tankstelle: „Ich habe mich gewundert, warum Polizei und Krankenwagen da waren. Da war richtig was los.“

Auch Anwohner Dieter Rachow schaute nach dem Rechten: „Ich bin wach geworden und sah überall Blaulicht. Ich dachte aber an einen Unfall. Hier passiert ja ständig etwas.“ Mit einer blutigen Beziehungstat hätte er nicht gerechnet.

Gelassen reagierte Hans Kessel aus dem Friederikenring: „Es ist doch ständig etwas los.“ Vor allem, wenn viel Alkohol im Spiel sei, gebe es schon mal Probleme.

Sein Nachbar Herbert Walter schüttelte mit dem Kopf: „Man sieht und liest so viel in der letzten Zeit...“ Aber mit so einer Tat habe er natürlich nicht gerechnet.

Suche nach der Tatwaffe: Die Bereitschaftspolizei nahm Gärten, Grünanlagen und Gossen unter die Lupe, ein blutiges Messer fand sie nicht.

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Nachdenklich beobachtete Hans Schwegler aus dem Sophienring die Suche der Bereitschaftspolizei nach der Tatwaffe, auch in seinem Garten: „In der Gegend ist doch seit Jahren immer was los. Doch beunruhigt sind die Anwohner weniger wegen Randale, sondern eher wegen der vielen Einbrüche in letzter Zeit. Erst vor wenigen Tagen gab es hier einen Einbruchsversuch.“

Pastorin Beate Stecher reagierte geschockt auf das Vorkommnis im „Vorsfelder Eck“: „Schlimm, dass so etwas mitten in Vorsfelde passiert. Es ist sehr bedauerlich, wenn Menschen meinen, keinen anderen Weg mehr als Gewaltausübung zu haben.“

bis

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Wolfsburg-Vorsfelde
Keine heiße Spur: Mit Hilfe von Spürhund Chilly fanden die Beamten zwar ein altes Messer. Aber die Tatwaffe fanden sie heute nicht.

Schreckliche Bluttat mitten in Vorsfelde. Heute in den frühen Morgenstunden stach im Lokal „Vorsfelder Eck“ eine 28-jährige Wolfsburgerin einen 52-jährigen Mann nieder. Der Wolfsburger musste im Klinikum notoperiert werden, laut Polizei schwebt er nicht mehr in Lebensgefahr.

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