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Mit dem T5 einmal um die halbe Welt

Neuhäuser fuhr die Rallye Hamburg-Shanghai mit Mit dem T5 einmal um die halbe Welt

Wer sich einen T5 für Wald und Wiese kauft, der kann was mit ihm erleben. So wie Jens Kriegshammer. Allerdings war die halbe Weltreise des Neuhäusers gar nicht geplant.

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Unterwegs auf der alten Seidenstraße: Jens Kriegshammer fuhr mit seinem T5 13.435 Kilometer von Hamburg nach Shanghai.
 

Quelle: Roland Hermstein (3)/privat

Neuhaus.  Wenn Autos sprechen könnten, hätte der T5 Transporter 4motion von Jens Kriegshammer so einiges zu erzählen. Eigentlich wollte ihn der 51-jährige Neuhäuser für Arbeiten im Wald nutzen. Doch kaum stand der Bulli auf dem Hof, unternahm er auch schon eine halbe Weltreise. Doch der Reihe nach.

In der Brust von Jens Kriegshammer schlagen zwei benzingetränkte Herzen: Einerseits entwickelt der gelernte Kfz-Mechaniker bei VW hochmoderne Autos für die Zukunft, andererseits liebt er Oldtimer. In seiner Garage ein Porsche 911 von 1983, ein Iltis von 1979 und ein 1985-er Golf GTI. Aber am meisten erlebt hat er ausgerechnet mit dem Auto, dass er mit dem wenigsten Herzblut gekauft hat: seinen T5, Baujahr 2006.

„Ich habe ihn vor einem Jahr gekauft, weil ich ein Fahrzeug für den Wald brauchte. Ich wollte ihn für die Jagd und fürs Holz holen einsetzen.“ Deshalb auch der Allradantrieb und der potente 2,5 Liter große Diesel. Große Touren waren nicht geplant, deshalb durfte der neue Gebrauchte auch über 250.000 Kilometer auf dem Tacho stehen haben.

Quer durch aller Herren Länder

Quer durch aller Herren Länder: Der Neuhäuser lernte in 56 Tagen eine Reihe von Nationen kennen.

Quelle: Roland Hermstein

In diese wunderbar normale Welt hinein klingelte plötzlich Kriegshammers Telefon: „Ein Bekannter rief an und fragte, ob ich die Oldtimer-Rallye Hamburg-Shanghai als Kfz-Mechaniker im Servicefahrzeug mitfahren könnte“, berichtet Jens Kriegshammer schmunzelnd. Der fest eingeplante Mechaniker war ausgefallen – nach kurzer Bedenkzeit sagte der Neuhäuser zu. Das war im Mai – Ende August sollte die zweimonatige Rallye auf der alten Seidenstraße in Hamburg starten. Kriegshammer rüstete eine zweite Batterie für den Kompressor nach, schaffte Platz für die vielen Alukisten mit Werkzeug und Ersatzteilen und verzurrte alles fest. Und zog dem Servicefahrzeug Geländereifen drauf. Mit Erfolg: 13.435 Kilometer legte er in 56 Tagen mit seinem Transporter zurück – „ohne Probleme“.

Gute Planung ist alles

Gute Planung ist alles: Für seinen Einsatz als Kfz-Mechaniker nahm Jens Kriegshammer reichlich Werkzeug und Ausrüstung mit.

Quelle: Boris Baschin

Er jagte den T5 die Berge hoch, rollte mit ihm durch Flüsse und Wüsten. Er fuhr mit ihm durch Polen, Usbekistan, Kirgistan und Weißrussland bis nach China. Anhalten, um Oldtimer zu reparieren, musste er oft. Aber sein T5 blieb nicht ein Mal liegen. Im Moment fahren die beiden wieder regelmäßig zum Arbeiten in den Wald. Aber im Kopf beschäftigt sich Jens Kriegshammer schon mit einer neuen Reise...

Von Carsten Bischof

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