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Vorsfelde Mit Rampen gegen das Verkehrschaos in Warmenau
Wolfsburg Vorsfelde Mit Rampen gegen das Verkehrschaos in Warmenau
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19:01 04.05.2018
Spatenstich: Der Ausbau der Straße Birnbaumstücke samt zwei Rampen soll den Verkehr aus Richtung Gifhorn aus Warmenau und Kästorf raushalten. Quelle: Britta Schulze
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Warmenau

Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft strahlten mit der Sonne um die Wette, als am Freitag eines der wichtigsten Verkehrsprojekte am Gewerbegebiet Ost in Warmenau begonnen wurde. Mit dem obligatorischen ersten Spatenstich startete der Ausbau der Verlängerung der Straße Birnbaumstücke nebst zwei Rampen zur Bundesstraße 188. Effekt der Maßnahme: Mitarbeiter, die aus Richtung Gifhorn die Zulieferer und Denkfabriken anfahren, müssen nicht mehr durch Kästorf oder Warmenau anreisen – und verursachen somit nicht mehr ein allmorgendliches Verkehrschaos. Im Gegenzug führt eine Rampe aus dem Gewerbegebiet über die 188 Richtung Schloss Wolfsburg.

Straßen- und Rampenbau sind, so unterstrichen in der Begrüßung Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Oberbürgermeister Klaus Mohrs, wichtige Bausteine für die Weiter-Entwicklung des zukünftig größten Gewerbegebietes Wolfsburg. „Stadt, Einwohner und Volkswagen sollten gemeinsam profitieren“, sagte Mohrs. Mitarbeiter aus Richtung Gifhorn durch die kürzere Anfahrt, Bürger von weniger Verkehrslärm. Beide müssen sich aber noch gedulden: Erst Ende des Jahres werden Rampen und Straße befahrbar sein.

Ansiedlung bringt Licht und Schatten

Die beiden betroffenen Ortsbürgermeister Angelika Jahns (CDU/Brackstedt,Velstove, Warmenau) und Francescantonio Garippo (SPD/Ortsrat Kästorf-Sandkamp) äußerten sich selbstverständlich hocherfreut über den jetzigen Baubeginn, der „nach langen Vorbereitungen“ (Jahns) endlich zustande komme. Sie nickte, als Mohrs daran erinnerte, dass man Anfang der 2000er Jahre gegen Bedenken des Ortsrates zunächst Gewerbebetriebe ansiedelte, ohne die verkehrliche Infrastruktur geschaffen zu haben. Dies werde nun aber nachgeholt. Licht und Schatten bringt die Ansiedlung nach Ansicht von Angelika Jahns: „Es entstehen zwar viele Arbeitsplätze, aber mittlerweile ist Warmenau von Betrieben umzingelt, dass kaum noch Raum für private Häuslebauer bleibt.“

Im Gespräch mit der WAZ bezifferte Oliver Iversen, Leiter Straßenbau und Projektkoordination, die Kosten für Straßenbau und Rampen auf rund 1,9 Millionen Euro. Manko der jetzigen Maßnahme: Anfahrer aus Richtung Wolfsburg müssen weiterhin durch Kästorf zum Arbeitsplatz in Warmenau gelangen.

Von Burkhard Heuer

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