Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Mega-Baugebiet: Bürger sollen die Planungsprozesse begleiten

Hehlingen/Nordsteimke Mega-Baugebiet: Bürger sollen die Planungsprozesse begleiten

Für das größte Baugebiet zwischen Nordsteimke und Hehlingen will die Stadt einen Beirat gründen – in dem auch Bürger sitzen. Die können sich jetzt dafür bewerben. So sollen „Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleistet sein“, so die Stadt.

Voriger Artikel
Nordsteimke: Vereine laden zum Adventsmarkt ein
Nächster Artikel
Vorsfelde: Diebe scheitern bei Lidl

Hier entsteht Wolfsburgs größtes Wohnprojekt: Für die Planung des Neubaugebietes zwischen Nordsteimke und Hehlingen gründet die Stadt einen Beirat.
 

Quelle: Matthias Leitzke

Hehlingen/Nordsteimke. Deshalb schrieb die Verwaltung jetzt Bürger aus beiden Ortsteilen an, dazu 800 zufällig ausgewählte Bewerber, die sich bei der Stadt als Wohnungsbauinteressierte haben registrieren lassen. Sie können sich die Plätze im Gremium bewerben.

Mit rund 150 Hektar ist das Baugebiet zwischen Nordsteimke und Hehlingen zurzeit das größte in Wolfsburg. Der Beirat soll das Projekt von Anfang an begleiten. Insgesamt 17 Mitglieder sind vorgesehen: Darunter sind vier Bürger aus den Ortsteilen Nordsteimke und Hehlingen, vier Bürger aus der Gruppe der Baugebietsbewerber, vier Vertreter aus der Politik (Ortsbürgermeister/Vertreter Nordsteimke/Hehlingen), zwei Vertreter der Investoren (Groth-Sahle Projektentwicklung) sowie drei städtische Experten. Das Verfahren soll voraussichtlich noch im Dezember abgeschlossen sein.

Die künftigen Mitglieder des Beirates verpflichten sich für mindestens zwei Jahre zur Mitarbeit. Getagt wird ungefähr viermal jährlich, „jeweils am Abend für zwei bis drei Stunden“, erklärt Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt. Der Tagungsort ist entweder in Nordsteimke oder Hehlingen. Die erste Sitzung ist für Januar oder Februar 2018 vorgesehen.

Auch die Interessen der Kinder sollen bei der Entwicklung des Mega-Baugebiets nicht zu kurz kommen: „Dort werden die bereits bestehenden Formate des Kinderbeirates sowie der Kinder- und Jugendkommission genutzt“, erklärt Schmidt.

Von Sylvia Telge

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde