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Mega-Baugebiet: Beirat soll wirklich mitreden dürfen

Nordsteimke-Hehlingen Mega-Baugebiet: Beirat soll wirklich mitreden dürfen

Bis zu 3000 Wohneinheiten und 9000 Neubürger soll das geplante Mega-Baugebiet Nordsteimke-Hehlingen irgend beheimaten. Dass eine Beirat unter Beteiligung von Bürgern die gesamte Planung mit steuern soll, finden die Politiker vor Ort gut.

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Fläche für das kommende Mega-Baugebiet Nordsteimke-Hehlingen. Ein Beirat soll die Planung begleiten.
 

Quelle: Matthias Leitzke

Nordsteimke/Hehlingen. Ein Gremium aus Investoren, Planern, Politiker, Altbürgern und Bauwilligen soll ab 2018 als Beirat an der gesamten Gestaltung dieses größten Wolfsburger Neubaugebiets mitwirken (WAZ berichtete). Ira von Steimker findet’s grundsätzlich gut: „Hier kommen ganz viele Parteien mit ganz vielen verschiedenen Interessen zusammen. Eine gute Basis, um neue Blickwinkel zu bekommen.“ Das sieht Bachmann nicht anders: „Meiner Meinung nach sollte das Gremium bei eigentlich allem mitreden dürfen, außer bei der technischen Umsetzung; dafür brauchen wir dann Fachleute.“

So ist es auch geplant, wie die Verwaltung verspricht. Ob Wohnen und Umwelt, Digitalisierung und Infrastruktur, Bildung und Freizeit oder Soziales und Gesundheit – in vier Themenkomplexe sollen neben baulichen und Umweltaspekten auch Fragen wie Nahversorgung, Schulen, Kitas erörtert werden. Ein Themenbereich allerdings fehlt, obwohl der „unseren Altbürgern am meisten auf den Nägeln brennt“, wie Ira von Steimker weiß: Die Frage, wie die gewaltigen Mengen von zusätzlichem Verkehr bei bis zu 3000 Wohneinheiten und bis zu 9000 Neubürgern bewältigt werden sollen. Diese Problematik aber könne tatsächlich nicht vor Ort durch einen Baugebiets-Beirat gelöst werden, sagen Bachmann und von Steimker. Über Straßenausbauten oder gar neue Umgehungsstraßen müsse in anderen Gremien entschieden werden; auch daran wird im Rathaus mit Hochdruck gearbeitet.

Von Ulrich Franke

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