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Mann rammt Straßenlaterne - 2,16 Promille zur Mittagszeit

Unfall in Vorsfelde Mann rammt Straßenlaterne - 2,16 Promille zur Mittagszeit

Mit sage und schreibe 2,16 Promille war ein 57 Jahre alter Mann aus Wolfsburg am Donnerstagmittag mit seinem Auto unterwegs, gefährdete erst zwei Fußgängerinnen, fuhr anschließend gegen eine Straßenlaterne und brauste dann davon, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

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Quelle: Archiv (Symbolfoto)

Vorsfelde. Es war gegen 12.10 Uhr, als zwei Frauen zu Fuß auf dem Gehweg "An der Probstei" in Vorsfelde in Richtung Wolfsburger Straße unterwegs waren. Kurz bevor sie die Fahrbahn überqueren wollten, bemerkten sie einen roten Passat, der sich von der Wolfsburger Straße über die Straße An der Probstei kommend ihnen näherte und anschließend scharf rechts in die Amtsstraße abbog. Hierbei kam ihnen das Fahrzeug gefährlich nahe. Nach dem Abbiegevorgang verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über den Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dortige Straßenlaterne.

Anschließend setzt der Fahrzeugführer, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, seine Fahrt in Richtung Feuerwachenkreuzung fort. Kurze Zeit später fiel einer weiteren Zeugin an einem Einkaufscenter in der Neuhäuser Straße der stark beschädigte rote Passat auf. Dessen Fahrer schwankte stark, als er den Wagen verließ - darum alarmierte die Zeugin geistesgegenwärtig die Polizei.

Was nun folgte ist schnell berichtet: Die Polizeibeamten nahmen bei der Sachverhaltsaufnahme starken Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes war, der sich als Fahrer des roten Passats ausweisen konnte und bei dem es sich um das unfallflüchtige Fahrzeug handelte. Ein auf der Polizeiwache durchgeführter Atemalkoholtest brachte 2,16 Promille ans Tageslicht. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Der Gesamtschaden an Laterne und Fahrzeug dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 8.000 Euro belaufen.

ots

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