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Vorsfelde Mängel am Gymnasium: Rektor platzt der Kragen
Wolfsburg Vorsfelde Mängel am Gymnasium: Rektor platzt der Kragen
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00:24 22.05.2015
Ein Flur als provisorischer Klassenraum, ein durchlöchertes Dach, saure Schüler ohne Theater-Raum: Alltag am Phoenix-Gymnasium. Quelle: Bisch / Hermstein
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Über Jahre versuche man, die Miss-Stände mit Hilfe der Stadt abzustellen, angesichts des erneuten Ärgers sei für ihn „jetzt aber Schluss“. Hier ein Auszug aus der Mängelliste, die Wolfgang Preuk jederzeit erweitern könnte:

 Das Schulzentrum sei von Beginn an zu klein geplant worden, weil die Stadt sich bei den erwarteten Schülerzahlen schlicht verrechnet habe Folge: Sechs Klassen werden in drei Containern auf dem Hof unterrichtet.

Auch die Mensa sei viel zu klein dimensioniert. Folge: Schüler bekämen „Essen to Go“ auf Plastikgeschirr, das sie aber nirgendwo im Sitzen zu sich nehmen könnten. Zu diesem Zweck sollten die breiten Flure mit Sitzgruppen für 30.000 Euro versehen werden – „von dieser Zusage will die Stadt nichts mehr wissen.“

Ebenfalls zugesagt seien seit drei Jahren Vorhänge für 20 Klassenräume im F-Trakt, weil die Sonne direkt hinein blende, sei das Arbeiten mit Beamern oder Projektoren unmöglich. Preuk: „Jetzt teilte mir die Stadt mit, wir sollten uns zwischen Vorhängen oder Sitzmöbeln für die Flure entscheiden“ – für ihn die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Preuk: „Hier geht es um ein paar zehntausend Euro“, angesichts von zig Millionen Euro für die Neue Schule und die Ausgaben für Sanierung und Neubau anderer Wolfsburger Schulen für ihn „ein Hohn“.

Phoenix-Gymnasium: Ganz viele Probleme

Bei vielen baulichen Problemen am Phoenix-Gymnasium sieht Schulleiter Wolfgang Preuk die Stadt in der Pflicht. Weitere Punkte der (unvollständigen) Mängelliste in Stichworten:

In den Sporthallen seien Sanitäreinrichtungen, Elektrik und Böden in „ausgesprochen miesem“ Zustand – man warte auf ein Gutachten, ob eine Sanierung überhaupt noch möglich sei.

Für einen Schulversuch mit Tablets sollte bis November 2014 W-LAN eingerichtet werden – es existiere bis heute nicht.

Das Schulzentrum sei von Anfang an zu klein dimensioniert, das Abitur nach 13 Jahren und die Erweiterung des Einzugsbereichs in den Kreis Gifhorn würden die Raumnot verschärfen. Für einen versprochenen Neubau mit zehn Unterrichtsräumen gebe es noch nicht einmal einen Standort.

Auch die Unterrichtung des „Darstellenden Spiels“ auf dem Flur sei Ausdruck der akuten Raumnot. Der bisherige Klassenraum musste dem Selbstlernzentrum zugeschlagen werden, da dies ebenfalls aus allen Nähten platzte.

Das Phoenix-Gymnasium in Vorsfelde – Baustellen, wohin man schaut...

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