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Vorsfelde Lach und Dörr können Ortsbürgermeister werden
Wolfsburg Vorsfelde Lach und Dörr können Ortsbürgermeister werden
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00:32 13.09.2011
Will Ortsbürgermeister bleiben -Günter Lach (l./CDU) - Will Ortsbürgermeister werden: Willi Dörr (r./SPD).
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Die CDU erhielt 42,4 Prozent der Stimmen und damit nur noch sieben statt bisher neun Sitze. Die SPD behielt mit 36,1 Prozent ihre sechs Sitze, die PUG verdoppelte mit 9,8 Prozent auf zwei Sitze. Die Grünen ziehen mit 6,8 Prozent (ein Sitz) sowie die Piraten mit 4,2 Prozent (ein Sitz) in den Ortsrat ein.

Lachs Posten als Ortsbürgermeister gerät damit ins Wanken. Lach: „Wir werden mit den anderen Fraktionen sprechen und sehen, wie es weitergeht.“ Er weiß: „Wenn die anderen Parteien sich zusammenfinden, haben wir keine Mehrheit.“

Die SPD könnte zwar mit Hilfe der anderen Parteien den Ortsbürgermeister stellen, hat aber laut Dörr ihr Hauptziel bereits erreicht: „Die absolute Mehrheit der CDU zu brechen.“ Dörr betont, dass die CDU ihre Mehrheit nicht missbraucht hätte, freue sich aber über den „größeren Zwang zur Zusammenarbeit“.

Für Lach und Dörr führt kein Weg vorbei an Sandra Straube (PUG), Karin Klaus-Witten (Grüne) und Svante Evenburg (Piraten). Größtes Gewicht hat dabei wohl die PUG. Straube weiß: „Sowohl die CDU als auch die SPD brauchen uns.“ Straube ist zwar für alles offen, merkt aber an: „Die meisten Stimmen hat Günter Lach.“ Evenburg will demjenigen die Stimme geben, der „am dichtesten an meiner Position ist“.

Die konstituierende Sitzung findet am Mittwoch, 15. November, statt.

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