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Kulturverein Zugabe führt neues Stück „Abendfrieden“ auf

Seniorenheim-Satire Kulturverein Zugabe führt neues Stück „Abendfrieden“ auf

Neues Stück der Theater AG im Vorsfelder Kulturverein Zugabe. Das zehnköpfige Ensemble führt unter der Leitung von Regisseurin Gabriele Klingebiel am 8. und 15. September die Seniorenheim-Satire „Abendfrieden“ im Rolf-Nolting-Haus (jeweils um 19.30 Uhr) auf.

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Neues Stück der Theater AG: Horst Gülde, Angelika Jeworrek und Werner Padniewski (v.l.) spielen „Abendfrieden“.

Quelle: Boris Baschin

Vorsfelde. Die Theater AG des Vorsfelder Kulturvereins Zugabe probt ein neues Stück ein: die nachdenkliche Satire „Abendfrieden“. Premiere ist am Freitag, 8. September, um 19.30 Uhr im Vereinsraum „Domizil“ im Rolf-Nolting-Haus. Der Vorverkauf beginnt.

Es ist die zweite Produktion der Theater AG nach dem schwer verdaulichen Stück „Die Kinder des Dr. Körber“ von Rupert Murdoch. „Diesmal wollten wir selbst auch mal lachen“, sagt Schauspielerin Angelika Jeworrek. Die zehnköpfige Gruppe entschied sich für „Abendfrieden“ aus der Feder von Ingrid Schuppe. Es spielt in einem Seniorenheim, das von einer Holding übernommen wird und Rendite abwerfen soll. „Wir haben den Text allerdings verändert und einen Charakter gestrichen“, berichtet Zugabe-Vorsitzender und Darsteller Horst Gülde. „Das hat dem Theaterverlag zuerst nicht gefallen. Aber nachdem wir ihm unsere Version zugeschickt haben, hat er trotzdem sein OK gegeben.“

Seit fast einem Jahr proben die Hobbyschauspieler regelmäßig. Jetzt, wo die Premiere so ganz langsam näher kommt, werden die Proben intensiviert. Regisseurin ist die Theaterpädagogin Gabriele Klingensiel – sie gibt auch Theaterkurse an der Volkshochschule. Obwohl es im Stück viel zu lachen gebe, dürften die Zuschauer nachdenklich nach Hause gehen, sagt Angelika Jeworrek. „Schließlich geht es auch um Zustände in einem Seniorenheim“, ergänzt Schauspielkollege Werner Padniewski. Die beiden sind Gründungsmitglieder, die Hälfte des Ensembles ist neu.

Zunächst sind zwei Aufführungen geplant: am 8. und 15. September jeweils um 19.30 Uhr im Rolf-Nolting-Haus. „Eine dritte Aufführung ist aber möglich“, sagt Angelika Jeworrek. „Das ist davon abhängig, wie gut der Vorverkauf läuft.“ Karten im Vorverkauf gibt es in der Vorsfelder Buchhandlung Sopper oder bei Zugabe (info@kulturverein-zugabe.de).

Von Carsten Bischof

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