Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Korrekte Baugenehmigung für Waschstraße

Stadt stellt klar Korrekte Baugenehmigung für Waschstraße

Im Streit um die Baugenehmigung für die Autowaschstraße an der Helmstedter Straße erläutert die Stadt auf WAZ-Nachfrage jetzt ihre Vorgehensweise. Der Ortsrat habe dem Bebauungsplan selbst zugestimmt.

Voriger Artikel
Eltern-Parkplätze?
Nächster Artikel
Vorsfelder Schüler gewinnen landesweiten Film-Wettbewerb

Der ehemalige Kiebitzteich: Die Verwaltung rechtfertigt ihre Baugenehmigung für die geplante Autowaschstraße.

Quelle: Foto: Roland Hermstein

Vorsfelde. Die Baugenehmigung für die Autowaschstraße an der Helmstedter Straße sei korrekt verlaufen. Auf WAZ-Nachfrage begründete die Stadtverwaltung am Mittwoch, warum sie die umstrittene Anlage genehmigt hat. Und sie betont: Das Einschalten des Rechtsamtes – wie von Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) angedacht – habe keine aufschiebende Wirkung.

Lach hatte im Ortsrat aus alten Protokollen zitiert, nach denen die Verwaltung 1995 eine Befestigung und Bebauung des ehemaligen Kiebitzteiches nicht genehmigungsfähig sei. Hierzu sagt Ralf Schmidt, Sprecher der Stadt Wolfsburg: „Die Aussage der Verwaltung in der Ortsratssitzung im Jahr 1995, dass die Stellplatzfläche als versickerungsfähig ausgeführt werden muss, ist aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar.“ Die Stadt habe die Verfüllung des Kiebitzteiches und die Errichtung eines Stellplatzes damals genehmigt.

Mittlerweile weise der Flächennutzungsplan dort ein „Mischgebiet“ aus. „Mit Zustimmung des Ortsrates“ sei 2013 die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen worden. Der lasse die Nutzung einer Autowaschanlage „in vollem Umfang“ zu. Die Fläche sei seitdem auch kein „ausgewiesenes Überschwemmungsgebiet“ mehr.

Ursprünglich – im Juni 2016 – habe man die Nutzung auf fünf Jahre befristen wollen – man habe gehofft, die B188-Verlegung schaffe es in den Bundesverkehrswegeplan und könne gebaut werden. Nun stehe er „lediglich im weiteren Bedarf ohne Planungsrecht“ – deshalb sei die Befristung der Autowaschstraße auf 15 Jahre erhöht worden – „ursprünglich hatte der Investor eine unbefristete Genehmigung beantragt“, so Schmidt. Der Ortsrat sei im April 2017 über die mögliche Befristung informiert worden.

Von Carsten Bischof

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde

WAZ-Serie: Unsere Stadt wird in diesem Jahr 80 - viele Rentner/innen aus Wolfsburg ebenfalls. Gemeinsam werfen wir einen spannenden Blick zurück in der Zeit. mehr

Heizungs- und Lüftungsbau Heimlich in Almke feiert das 40. Firmenjubiläum und die Firmenübergabe. Alle Interessierten sind eingeladen, am 17. März 2018 mit zu feiern. mehr