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Kindergarten für Wendschott? Viel Kritik für den SPD-Vorstoß

Wolfsburg-Wendschott Kindergarten für Wendschott? Viel Kritik für den SPD-Vorstoß

Wendschott . SPD und Grüne fordern einen eigenen Kindergarten für Wendschott (WAZ berichtete) - und lösen damit eine heftige Diskussion aus. Kritiker befürchten eine Schwächung der benachbarten St.-Petrus-Kita im Heidgarten.

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St.-Petrus-Kita: Das Team fürchtet um seine Ausbaupläne, bekäme Wendschott eine eigene Kita.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Wendschotts Ortsbürgermeisterin Andrea Kienapfel (SPD) begründet ihre Forderung so: „Die Vorsfelder Einrichtungen können den Wendschotter Bedarf an Betreuungsplätzen nicht mehr abdecken.“ Wendschott brauche eine eigene Kita.

Mit dieser Forderung bringt sie den Wendschotter CDU-Sprecher Siegfried Leu auf die Palme: „Der St.-Petrus-Kindergarten steht auf Wendschotter Gebiet und soll jetzt ausgebaut werden. Wir brauchen keinen zweiten Kindergarten in Wendschott.“ Auch Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) wundert sich über die Forderung: „Der Kindergarten steht natürlich auf Wendschotter Boden und betreut auch viele Wendschotter Kinder. Er ist ein gemeinsamer Kindergarten für Vorsfelde und Wendschott.“

Detlef Heubach, Leiter der St.-Petrus-Kita, sieht es ähnlich: „Wir betreuen Kinder aus dem Vorsfelder Norden und aus Wendschott - eine schöne soziale Balance.“ Aus seiner Sicht gefährdet die Debatte die Erweiterungspläne der St.-Petrus-Kita: „Die Zahl der Kindergartenkinder sinkt in den nächsten Jahren.“ Über eine zusätzliche Krippengruppe für Wendschott könne man reden, einen zusätzlichen Kindergarten hält er für überflüssig.

bis

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