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Kiesbetten, Totholz und Findlinge für Renaturierung

Brackstedt Kiesbetten, Totholz und Findlinge für Renaturierung

Brackstedt. Eine 150 Meter lange „Pilotstrecke“ zur Revitalisierung der Kleinen Aller im Bereich der Brackstedter Mühle präsentierte am Freitag die Aktion Fischotterschutz mit den beteiligten Behörden und Institutionen.

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Startschuss für die Pilotstrecke: Die Aktion Fischotterschutz präsentierte am Freitag den revitalisierten Abschnitt der Kleinen Aller bei Brackstedt.

Quelle: Jörg Rohlfs

Bei dieser vierten Maßnahme an der Kleinen Aller zwischen Jembke und Brackstedt wurden bereits im August Kiesbetten angelegt, das Flussbett zur Strömungslenkung verengt sowie Totholz und Findlinge eingebracht, um in dem Gewässer, das vormals stark begradigt wurde, wieder „mehr Lebensräume“ zu schaffen, wie Anke Wilharms von der Aktion Fischotterschutz erläuterte.

Dazu notwendig waren unter anderem nicht nur 150 Tonnen Kies und 32.000 Euro (vom Bundesamt für Naturschutz, VW und der Aktion Fischotterschutz), sondern auch die Zusammenarbeit der Wasser- und Naturschutzbehörden aus Wolfsburg und Gifhorn sowie dem Aller-Ohre-Verband. „Das ist oft ein Hindernis bei der Verwirklichung solcher Projekt, aber hier hat das super funktioniert“, so Wilharms, die sich auch bei Christiane Schuster, Inhaberin der Brackstedter Mühle, bedankte, auf deren Grund und Boden die Strecke angelegt wurde und die der Öffentlichkeit bei Interesse auch Zutritt gewährt auf ihre Schafwiese. Eine Schautafel am Ufer bietet Infos zur Maßnahme.

Auf der östlichen, der Wolfsburger Seite der Kleinen Aller werden noch Bäume gepflanzt, die Lebensraum bieten und das Wasser beschatten sollen. Am Westufer wird im November die Jembker Grundschule ebenfalls eine Pflanzaktion durchführen. Die Entwicklung und Veränderung der Pilotstrecke in den kommenden Jahren durch Hochwässer und andere Einflüsse soll beobachtet und dokumentiert werden.

jr

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