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Kein Parkplatz vor der Post

Vorsfelde Kein Parkplatz vor der Post

Es ist ein Dilemma: Einerseits sind die Vorsfelder froh, dass sie überhaupt noch eine Postagentur haben. Andererseits sorgen Parkprobleme immer wieder für Ärger. Hier helfen nur Appelle – und Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei.

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Verboten: Wer vor der Post in Vorsfelde so parkt, behindert zwar weder Fußgänger noch Busse, verstößt aber gegen die Straßenverkehrsordnung – und muss zahlen.
 

Quelle: Roland Hermstein

Vorsfelde.  Das Parken vor der Postagentur in Vorsfelde ist ein bleibendes Ärgernis: für Postkunden, die schwere Pakete nicht schleppen wollen, genauso wie für Fußgänger, die sich auf dem Bürgersteig an Falschparkern vorbeizwängen müssen oder WVG-Busse, die nicht mehr vorbei kommen. Eine Lösung gibt es nicht. Passanten bleiben nur Appelle.

Es ist ein Dilemma. Denn natürlich sind die Vorsfelder auch froh, dass es überhaupt eine Post im Ort gibt – vor Eröffnung der Postagentur in der Straße Obere Tor 1 im Jahr 2015 mussten sie nämlich eine Zeit lang bis in die Teichbreite oder in die Wolfsburger Innenstadt fahren. Andererseits ist die Lage wirklich ungünstig, denn es gibt keinen regulären Parkplatz vor der Tür.

Bei sichtbar großen und schweren Paketen haben sogar Fußgänger Verständnis. Direkt vor der Tür ist der Fußweg so breit, dass ein Auto dort stehen könnte. Verboten ist das dort, im Kurvenbereich, natürlich trotzdem. Es ärgert aber kaum jemanden – im Unterschied zum Parken als Zweiter, Dritter oder Vierter in einer Reihe dahinter. Dann wird’s für Passanten eng.

Bei handlichen Päckchen gäbe es die Möglichkeit, etwa 150 Meter entfernt an der Straße (mit Parkscheibe) oder auf einem Parkstreifen in der Langen Straße (mit Parkautomat) zu halten. Manchen ist das aber selbst dann zu weit, wenn sie nur Briefe frankieren lassen. Dauert ja nur ein paar Minuten. Diese Minuten kommen einer Mutter oder einem Vater, die mit wippendem Kinderwagen warten müssen, allerdings wie eine Ewigkeit vor.

Wer nicht hören will, muss zahlen. Die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, ist groß, denn das städtische Ordnungsamt kennt die Ecke gut und die Dienststelle der Polizei ist nicht weit entfernt. Allein am Montag mussten wieder fünf Falschparker die Geldkarte zücken. Vom Ordnungsamt wurden 2017 bisher 247 Verwarnungen erteilt. Wer auf Gehwegen parkt, zahlt 20 Euro. „Bei Behinderungen von Fußgängern können es bis zu 30 Euro werden“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Sie ist sich sicher: „Das hat einen erzieherischen Effekt.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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