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Vorsfelde Käferschule: Konflikte lösen ohne zu prügeln
Wolfsburg Vorsfelde Käferschule: Konflikte lösen ohne zu prügeln
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22:50 28.03.2014
Projekt an der Käferschule: Unter Anleitung von Oliver Henneke lernen die Kinder, sich gewaltfrei aus brenzligen Situationen zu befreien. Quelle: Britta Schulze
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Unter dem Motto „Gewaltfrei lernen“ treffen sich die Erstklässler sechs Stunden pro Woche in der Turnhalle, die Jahrgänge zwei bis vier jeweils zwei Stunden lang. Unter Anleitung von Oliver Henneke vom Förderverein „Gewaltfrei Lernen“ spielen sie dabei viele Situation nach, in denen es um Konflikte geht: So werden Schüler gemobbt, Kinder werden bei der winzigsten Bemerkung aggressiv, es kommt zu Rangeleien und Beleidigungen - natürlich alles nur gespielt und mit sportlicher Bewegung verbunden.

„Die Kinder sollen lernen, ‚nein‘ und ‚hör auf‘ zu sagen“, erklärt Henneke sein Ziel. Sagen sie das selbstbewusst und - wenn es sein muss - auch sehr laut und energisch, entschärfen sie Konflikte oft schon, bevor sie eskalieren. Damit nicht genug: „Sie sollen natürlich auch eingreifen, wenn sie Konflikte zum Beispiel auf dem Schulhof sehen“, erklärt Konrektorin Ulrike Svetlik. „Ist man selbst zu schwach, holt man sich andere dazu - das sollen sie lernen.“ Gefördert wird das Projekt von der Stiftung der Sparda-Bank und der Brawo-Stiftung.

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