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Jugendhaus ASS: Teamer loben Kommunikationskultur der Jugend

Vorsfelde Jugendhaus ASS: Teamer loben Kommunikationskultur der Jugend

Im Schnitt kommen pro Tag 20 junge Leute im Jugendhaus ASS in Vorsfelde vorbei – ein guter Wert, finden die Mitarbeiter. Auch für die Jugendlichen selbst gab es Lob. Ein weiteres Thema im Ortsrat war die örtliche Bibliothek.

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Blick aufs Jugendzentrum ASS: Pro Tag kommen rund 20 junge Leute vorbei.

Quelle: Roland Hermstein

Vorsfelde. Eine ebenso harmonische wie flotte öffentliche Sitzung des Ortsrates Vorsfelde fand am Dienstagabend im Schützenhaus statt. Harmonisch wohl auch, weil zwar das neue Bibliothekskonzept der Stadtbibliothek vorgestellt wurde, ein kritischer Punkt dabei aber in der Vorlage nicht auftaucht: Nämlich der bereits diskutierte Auszug der Vorsfelder Stadtteilbücherei aus dem Obergeschoss der Verwaltungsstelle. Hierzu wäre Referentin Petra Buntzoll, Leiterin der Stadtbibliothek Wolfsburg, sicher auf erheblichen Widerstand gestoßen.

So aber ging es um neue Konzeption und Strategien für die Zukunft. „Natürlich spielen dabei auch die finanziellen Möglichkeiten Wolfsburgs eine Rolle“, hatte Buntzoll bereits vor der Sitzung der WAZ verraten. Aber grundsätzlich will man Synergien bündeln, Öffnungszeiten straffen und die Digitalisierung mehr in den Mittelpunkt rücken. Das alles läuft zunächst als Versuch: Im August will man sich zu einer Bewertung der neuen Schritte treffen.

Apropos Digitalisierung: die wird ganz großgeschrieben im Vorsfelder Jugendzentrum ASS, dessen neues Führungsteam Georg Hartig und Maik Rauschke sich im Ortsrat vorstellte. Wegen Schulung nicht dabei Lara Gossmann, die ebenfalls zu den Teamern gehört. Christoph Block, Fachgebietsleiter der offenen Kinder- und Jugendarbeit, hatte eine kurze Einführung gegeben, ehe Hartig und Rauschke über durchaus zufriedenstellenden Besuch der Einrichtung sprechen konnten: So besuchen durchschnittlich 20 junge Leute, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene pro Öffnung die Einrichtung. Und fast alle besitzen ein Smartphone. „Und doch“, so stellen die Sozialpädagogen fest, „hängt der Blick nicht ständig auf dem Display, sondern es herrsche eine rege und teilweise lautstarke Kommunikationskultur. Und eine weitere wichtige Aufgabe nimmt das Leitungsteam wahr: „Bei manchen Themen ist unsere Einschätzung eher gefragt als die Meinung von Eltern oder Lehrern“.

Von Burkhard Heuer

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