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Jerusalemverein würdigt Blümels Verdienste

Neuhaus Jerusalemverein würdigt Blümels Verdienste

Seit über 40 Jahren setzt sich Ex-Propst Matthias Blümel für die Christen in Palästina und Israel ein. Jetzt hat ihn der Jerusalemverein gewürdigt.

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Matthias Blümel: Der frühere Propst von Vorsfelde ist seit 40 Jahren im Jerusalemverein aktiv und fliegt Anfang Januar wieder ins Heilige Land. Die Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ würdigte jetzt sein jahrzehntelanges Engagement mit einem Interview.

Quelle: Roland Hermstein

Neuhaus. Ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk hat jetzt der ehemalige Propst Matthias Blümel bekommen: Die Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ hat ein großes Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Jerusalemvereins geführt. Außerdem hat ihn Ibrahim Azar nach Jerusalem eingeladen: „Er wird dort als Bischof eingeführt“, berichtet der 67-jährige Neuhäuser.

Matthias Blümel ging 1975 als Vikar nach Jerusalem und ist seit 40 Jahren im Jerusalemverein aktiv. Dessen Info-Magazin „Im Lande der Bibel“ (15.000 Exemplare) würdigte Blümels Wirken in der aktuellen Ausgabe mit einem dreiseitigen Interview. „Das hat mich überrascht“, betont der Ex-Propst bescheiden. Er freue sich aber gleichzeitig, dass sein jahrzehntelanges Engagement gewürdigt werde. Denn: „Die Christen in Palästina sind mir eine Herzensangelegenheit.“ Auch wenn sie nur noch zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Umso wichtiger sei es, persönliche Beziehungen ins Heilige Land zu pflegen – wie zu Ibrahim Azar: „Er wird im Januar neuer Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land – wir kennen uns seit 40 Jahren. Natürlich fliege ich hin, um dabei zu sein.“ Allerdings, so Blümel, fliege er „mit anderen Gefühlen als sonst“ nach Israel. Die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, habe die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern wieder angeheizt. „Er hätte erst Friedensgespräche fördern und dann über Jerusalem sprechen sollen“, sagt Experte Blümel. „Denn der Status von Jerusalem ist der Hauptstreitpunkt in dem Konflikt.“ So gebe es auch an Weihnachten keine Ruhe.

Von Carsten Bischof

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