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Hehlinger Roland: Kulturverein wird 20

19 Bürger waren bei Gründungsversammlung Hehlinger Roland: Kulturverein wird 20

Der Kulturverein Hehlinger Roland feiert 20. Geburtstag. Zum Jubiläum ist am 19. September ein Konzert mit Marie-Luise Linnemann geplant. Außerdem finden übliche Veranstaltungen wie „Maibaum-Fest“ und Roland-Frühstück im ganz besonderen Rahmen statt.

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Hehlinger Roland: Der Kulturverein feiert seinen 20. Geburtstag. Er pflegt Kultur und Tradition und ließ die Reiterfigur aufstellen.

Quelle: Britta Schulze

Hehlingen. „Das ganze Jahr über zu feiern, ist besser, als an einem einzelnen Tag“, findet Vorsitzende Barbara Metzkat. Sie, Werner Teitge und Klaus Schröder (alle ehemalige Ortsratsmitglieder) gehören zu den Gründungsmitgliedern des Hehlinger Roland. „Wir hatten erkannt, dass wir einen Verein brauchen, der Hehlingen nach außen repräsentiert“, erklärt die ehemalige Vize-Ortsbürgermeisterin. Am 19. September 1997 gründeten 19 Bürger den Verein, der aktuell 75 Mitglieder hat.

Die Ziele: Pflege von Kultur und Tradition, Hehlinger Geschichte bewahren, den Ort verschönern und ganz wichtig: Ein Roland sollte das Dorf wieder schmücken. Der Legende nach soll es solch eine Figur in Hehlingen mal gegeben haben - die Haldensleber hätten sie gestohlen. „Es gibt keine Beweise“, sagt Barbara Metzkat, aber der Historiker Peter Steckhan habe den Verein bestärkt, trotzdem an dem Plan festzuhalten. Damit der Verein das Geld für die Figur zusammen bekommt, sammelte er bei seinen Veranstaltungen Spenden. Sein ambitioniertes Ziel: 2012 zur Hehlinger 900-Jahr-Feier soll das gute Stück stehen. Und das schaffte der Kulturverein. Drei Tage lang feierte das Dorf dieses Ereignis - leider bei schlechtem Wetter. Das Besondere an der Figur: Der Roland sitzt auf einem Pferd. Es gebe nur zwei reitende Rolande - einer steht an der Hehlinger Kirche. Leider wurde ihm mehrmals das Schwert gestohlen, einmal demoliert. Das fand der Verein gar nicht schön. Dass der Roland mit Umhang und Laterne geschmückt wurde, darüber schmunzelt Barbara Metzkat: „Das zeigt, wie sehr der Roland die Menschen bewegt. Das ist lebendige Kultur.“

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