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Hat Tradition Zukunft? Schützen luden zum Fest ein

Wolfsburg-Vorsfelde Hat Tradition Zukunft? Schützen luden zum Fest ein

Vorsfelde. Zwei Tage feierte die Schützenbrüderschaft Vorsfelde mit dem Volk: Vesper, Musik, Wettkämpfe und Umzug gehörten zum Programm. Die Tradition steht auf auf dem Prüfstand (WAZ berichtete). Wohin sich die Waage neigt, steht nicht fest. „Eine schwierige Entscheidung“, so Sprecher Axel Wagener. .

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Umzug: 15 Gastvereine, darunter drei Musikzüge, marschierten am Sonntag mit den Schützen durch Vorsfelde.

Quelle: Britta Schulze

Das Präsidium will am Donnerstag beraten. Denn: So schlecht lief es gar nicht. „Eigentlich reibungslos“, sagte Präsident Guido Berkenhagen. Zu Vesper und Tanz am Samstag kamen immerhin 150 Gäste - und die hatten Spaß. „Als Vorsfelderin unterstütze ich das Fest natürlich, und die Musik ist super“, sagte Andrea Ricco. „Es wäre sehr schade, wenn diese Tradition stirbt“, meinte Stefan Carl.

Am Sonntag war das Zelt richtig gut gefüllt: 15 Gastvereine marschierten auf. Beim Königsempfang lobten Ortsbürgermeister Günter Lach und Oberbürgermeister Klaus Mohrs Engagement und Bedeutung der Schützen im Vereinsleben. „Nach dem Männergesangverein ist die Schützenbrüderschaft der zweitälteste Verein“, hob Lach hervor - und gratulierte zum 170. Geburtstag.

Ein Höhepunkt war die Proklamation: Neuer Großer König ist Lothar Laubert, Damenkönigin seine Frau Susanne.Bei den Kindern siegte die zwölfjährige Greta Ludwig. Weitere Titel gingen an Stefan Nieß (Jagdkönig), Pia Wieser (Jungschützen), Gerhard Müller (Silberkönig) und Günter Probst (Goldkönig). Die Niedersachsenscheibe holte Wolfgang Keil, die Ehrenscheibe Gerd Leu. Den Firmenpokal sicherte sich zum dritten Mal das Team der Wilddiebe, den Damenpokal die Frisörinnen um Ilka Staudtmeister.

amü

Gemeinsam feiern

ein Kommentar von Andrea-Müller-Kudelka

Seit Jahrzehnten leistet sich Vorsfelde den Luxus, zwei Volksfeste zu feiern: Eins mit der Schützenbrüderschaft, eines mit den Kyffhäusern. Ich finde, es ist an der Zeit, ein gemeinsames Fest für alle Vorsfelder auf die Beine zu stellen.

Das könnte die Akzeptanz, die Zahl der Besucher und im Zweifelsfall sogar den Spaß an der Sache steigern. Ortsbürgermeister Günter Lach – gleichzeitig Chef der Kyffhäuser – betonte beim gestrigen Königsempfang, jeder Verein habe seine eigene Tradition und nur daraus könne die Zukunft wachsen.

Das mag sein. Ich verstehe aber nicht, warum das gegen eine Kooperation spricht. Es müsste doch möglich sein, die Kräfte zu bündeln und gleichzeitig die unterschiedlichen Interessen zu wahren, um so die Finanzierung und Organisation eines Vorsfelder Volksfestes auf lange Sicht zu sichern.

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