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Vorsfelde Günter Lach: Jahresbilanz mit gemischten Gefühlen
Wolfsburg Vorsfelde Günter Lach: Jahresbilanz mit gemischten Gefühlen
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16:00 29.12.2017
„Viele Besucher, tolle Stimmung“: Günter Lach war auch mit dem Eberfest sehr zufrieden.  Quelle: Britta Schulze
Vorsfelde

Der Vorsfelder Ortsbürgermeister Günter Lach blickt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2017 zurück. Einerseits habe es tolle Veranstaltungen wie Drömling-Messe oder Eberfest gegeben. Andererseits bereite ihm das Vereinsleben in der Eberstadt Sorgen.

Höhepunkt in 2017 war für Günter Lach die 25. Vorsfelder Drömling-Messe: „Es ist eine der letzten Messen ihrer Art in der Region“, sagt er. Es sei ein richtiger und wichtiger Schritt gewesen, mit der Messe „in die Region“ zu gehen. „Aussteller und Besucher aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt sind wichtig für Vorsfelde“, betont der Ortsbürgermeister. Ein großer Erfolg sei auch wieder das Eberfest gewesen: „Viele Besucher, tolle Stimmung.“ Beide Veranstaltungen organisiert der Verkehrsverein Vorsfelde live: „Ihnen möchte ich für ihr Engagement danken“, so Lach. Auch der 3. Oktober mit dem Konzert des Stadtwerke-Orchesters im Schützenhaus und der Weihnachtsmarkt am Ütschenpaul seien wieder eine schöne Veranstaltung gewesen.

Blickt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2017: Günter Lach. Quelle: Roland Hermstein

Weniger schön sind für Günter Lach die Entwicklungen in der Vereinslandschaft: „Der Traditionsverein MGV Vorsfelde hat sich kurz vor seinem 175. Geburtstag aufgelöst“, sagt Lach. „Auch die AWO hat Probleme. Dabei war sie früher der Stützpunkt der sozialen Arbeit. Und die Arbeitsgemeinschaft der Vorsfelder Seniorengemeinschaften besteht schon seit Jahren nicht mehr.“ All das mache ihn nachdenklich, so der Ortsbürgermeister. Die Politik müsse dringend das Ehrenamt stärken – „und darf es nicht noch erschweren“.

Sorge um die Vereinslandschaft: Der MGV Vorsfelde gab beispielsweise sein letztes Konzert und löste sich auf. Quelle: Britta Schulze

Politisches Highlight sei für ihn die Vorstellung der Ergebnisse der Standortanalyse gewesen: „Jetzt gilt es, einige Ergebnisse umzusetzen“, so Lach. Etwa ein Parkleitsystem für Parkplätze in Vorsfelde. Wobei die Verkehrssituation 2018 ein Schwerpunkt in Vorsfelde sein werde: „Ich erwarte konkrete Planungen der Stadt zur Lösung der Parksituation rund ums Schulzentrum“, sagt Günter Lach. Bei der Verlegung der B188 ab Poerschke-Kreisel könnte die Stadt „in Vorleistung gehen“ – der rechtliche Rahmen sei durch den Bundesverkehrswegeplan gegeben. Dringend sei auch die Umgestaltung der Feuerwachenkreuzung und der Straße An der Meine. Hinzu komme die Kanalbrücke: „Sie ist arg belastet.“

Schon jetzt freue er sich auf die 875-Jahr-Feier von Vorsfelde in 2020. „Die Vorbereitungen starten in 2018.“ Bei allen Planungen werde er künftig „die Gewerbetreibenden in die Pflicht nehmen“, kündigt der Ortsbürgermeister an.

Apropos Gewerbetreibende: Die Bauarbeiten auf dem Gelände des früheren Rewe-Marktes an der Amtsstraße laufen auf Hochtouren: „Der Bio-Markt, der entsteht, wird eine Bereicherung für Vorsfelde.“

Von Carsten Bischof

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