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Ganztagsschule in Wendschott: MTV kritisiert Trägersuche

„Verfahren nicht transparent“ Ganztagsschule in Wendschott: MTV kritisiert Trägersuche

Werner Reimer, Chef des MTV Vorsfelde, ist sauer. Der MTV wollte sich als Träger für den Ganztagsbereich der Grundschule Wendschott bewerben – doch die Schulleitung habe sich für die Bewerbung überhaupt nicht interessiert.

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Grundschule Wendschott: Schon ein Jahr vor Beginn der Ganztagsbetreuung gibt es deswegen Ärger.

Quelle: Britta Schulze

Wendschott. In einem Jahr startet die Grundschule Wendschott die Ganztagsbetreuung. Doch schon jetzt gibt es Ärger deswegen: Werner Reimer, Vorsitzender des MTV Vorsfelde, kritisiert das Verfahren, mit dem der Träger des Ganztagsbereichs bestimmt wird. Dass der MTV dabei leer ausgegangen ist, sei nicht ausschlaggebend.

„Seit über einem Jahr ist öffentlich bekannt, dass wir uns für die Trägerschaft des Ganztags an der Grundschule Wendschott interessieren“, sagt Reimer. „An unserer Bewerbung zeigte sich die Schulleitung allerdings in der ganzen Zeit (...) völlig desinteressiert.“ Man habe sich bereits für einen Bewerber entschieden, habe es geheißen. „Das geht so gar nicht“, sagt Reimer. Erst bei einem vom MTV initiierten Gespräch im Rathaus mit Stadt, Schulleitung und Landesschulbehörde habe man die Möglichkeit bekommen, Bewerbungsunterlagen vorzustellen. Die Absage habe es kurz danach gegeben. „Nachvollziehbare Begründung? Fehlanzeige.“ Reimer betont: Der Auswahlprozess müsse nach „transparenten Regeln fair und mit nachvollziehbarem Ergebnis geführt werden“.

Stefanie Neumann, Leiterin der Wendschotter Grundschule, wollte sich gegenüber der WAZ nicht äußern und verwies auf die Landesschulbehörde. Deren Sprecherin Bianca Schöneich konnte noch keine umfassende Stellungnahme abgeben, sagte nur: „Die Entscheidung ist eine interne Entscheidung der Schule.“ Das betont auch Florian Reupke, Sprecher der Stadt Wolfsburg. Das maßgebliche Beschlussorgan sei der Schulvorstand: „Das Konzept sowie der Beschluss des Schulvorstands liegen vor.“ Einzubinden seien noch Stadtschülerrat und Stadtelternrat. Der Rat werde im September darüber entscheiden.

Von Carsten Bischof

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