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Flüchtlingsheim ist nächste Woche voll belegt!

Wolfsburg-Vorsfelde Flüchtlingsheim ist nächste Woche voll belegt!

Vorsfelde. Das Flüchtlingsheim im Vorsfelder Heinrichswinkel wird bereits Ende kommender Woche voll belegt sein. Dann wird es 100 Flüchtlinge beherbergen - viel früher als geplant.

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Flüchtlingsheim im Heinrichswinkel: Die ersten 50 Asylbewerber sind bereits da, bis Ende nächster Woche sollen weitere 50 Flüchtlinge einziehen.

Quelle: Photowerk (bs)

Vorsfelde (bis). Das Flüchtlingsheim im Vorsfelder Heinrichswinkel wird bereits Ende kommender Woche voll belegt sein. Dann wird es 100 Flüchtlinge beherbergen - viel früher als geplant. Immerhin: Seit einer Woche ist die neue Heimleitung (Human Care) vor Ort, morgen treffen sich die Vorsfelder Flüchtlingshelfer, um Details zu klären.

Laut Andreas Carl, Sprecher der Stadt Wolfsburg, muss die Stadt zusätzlich zu den 15 für diese Woche angekündigten Flüchtlingen auf Weisung des Landes 52 weitere Flüchtlinge aufnehmen. „Diese werden im Heinrichswinkel untergebracht“, so Carl. „Weitere Flüchtlinge können aber auf andere Unterkünfte verteilt werden.“

„Dass das Heim so schnell voll belegt ist, war nicht geplant“, sagt Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach. Trotzdem kümmere sich Vorsfelde natürlich um „seine Flüchtlinge“. So treffen sich morgen um 17 Uhr im alten Gemeindehaus (Amtsstraße) ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zum „vorbereitenden Gespräch“, so Pastorin Beate Stecher (St. Petrus/Heiliggeist). Kirchen, Vereine, Politiker, Ärzte - sie wollen gemeinsam dafür sorgen, dass sich die Neuankömmlinge in Vorsfelde wohl fühlen. „Wir wollen der neuen Leitung und den Flüchtlingen Zeit zum Durchatmen geben“, so Stecher. Ende August wolle man alle zu einem Willkommenstreff einladen: „Dann stellen wir uns und unsere Angebote vor.“ Angedacht seien Deutsch-Kurse, Trainingsmöglichkeiten in Sportvereinen, Zusammenarbeit mit DRK-Kleiderkammer, Hilfe bei Arztbesuchen und Reparaturen, etwa an gespendeten Fahrrädern. Stecher: „Was wir jetzt noch dringend brauchen, sind Schulranzen für Flüchtlingskinder.“ Schließlich sollen sie nach den Sommerferien zur Schule gehen.

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