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Flüchtlinge: Wolfsburg ist jetzt Erstaufnahmestelle

Wolfsburg Flüchtlinge: Wolfsburg ist jetzt Erstaufnahmestelle

Wolfsburg steht angesichts der Flüchtlingswelle vor einer nie dagewesenen Herausforderung: Die Stadt ist ab sofort Erstaufnahmestelle. Bereits am Freitag kommen die ersten 100 nicht registrierten Flüchtlinge, nächste Woche folgen weiter 200. Untergebracht werden sie erstmals in Notunterkünften: Den Sporthallen der BBS II (Dieselstraße) und der Grundschule Alt-Wolfsburg.

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Vorbereitungen auf die Ankunft der Flüchtlinge: Die Turnhalle der BBS II an der Dieselstraße.

Für die Stadt bedeutet die neue Situation eine enorme logistische Herausforderung, doch nicht nur das. Man gehe davon aus, dass weitere bisher nicht geplante Kontingente vom Land nach Wolfsburg geschickt würden. Erster Stadtrat Werner Borcherding: „Wir brauchen jetzt die Notunterkünfte im klassischen Sinne. Und wir gehen davon aus, dass wir bei steigenden Zahlen weitere Notunterkünfte akquirieren müssen“ - beispielsweise weitere Turnhallen.

Hilfsdienste sind seit gestern dabei, die ersten beiden Hallen herzurichten. DRK und Malteser übernehmen auch die Erstbetreuung und -versorgung der Menschen am Wochenende, danach liefert die VW Service-Factory das Essen. Kurzfristig sollen auch Sicherheitsdienste verpflichtet werden.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs sagte, Wolfsburg werde auch diese Aufgabe bewältigen. Sein Appell an die Bürger: „Ich wünsche mir, dass die Stimmung in unserer Stadt friedlich und freundliche bleibt und wir alle akzeptieren, dass die neue Situation auch Einschränkungen mit sich bringt“ - beispielsweise für den Schul- und Vereinssport. Dies aber sei das Gebot der Stunde: „Der allergrößte teil dieser Menschen kommt in großer Not zu uns. Wir stehen in der Pflicht, sie in einer großen Solidaraktion menschenwürdig unterzubringen.“

fra

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