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Vorsfelde Fertiggerichte von The Prep aus Warmenau
Wolfsburg Vorsfelde Fertiggerichte von The Prep aus Warmenau
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10:00 17.04.2019
The Prep: Sogar die Verpackung der Gerichte ist nachhaltig. Quelle: The Prep
Warmenau

Ein gesundes Fertiggericht in der Mittagspause essen, das lecker und wie selbst gekocht schmeckt. Das gibt es nicht? Doch – bei „The Prep“. Hinter dem witzigen Namen verbirgt sich ein Start-up-Unternehmen, das seit September 2018 online (theprep.de) köstliche Gerichte für Ofen und Mikrowelle anbietet und in ganz Deutschland verschickt. Alles ist ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Sogar die Verpackung ist nachhaltig.

Sie standen selbst vor der Frage, wie sie sich auch in der Mittagspause gesund ernähren können

„Sie ist ohne Plastik aus Zuckerrohr und Stroh. Die Menüschalen sind zu 100 Prozent biologisch abbaubar“, erklärt Torben Füller. „Zu einem gesunden Gericht gehört schließlich auch eine gesunde Verpackung.“ Torben Füller, Dominic Tschauder und Merten Wenderoth sind die Gründer von The Prep. Sie standen selbst vor der Frage, wie sie sich auch in der Mittagspause gesund ernähren können. Da gibt es nicht so viel. Deshalb kamen sie auf die Idee, diese Marktlücke zu füllen. Schnell kam Ex-Ritz-Carlton-Koch Florian Weitze zum Trio, mit Malte Treptow folgte ein weiterer Koch, das Team komplettiert Tiziana Zizzi, die sich in ihrem Studium „nach Praxis sehnte“. Alle zusammen haben viel gelernt, seitdem sie sich mit The Prep selbstständig gemacht haben.

In Wolfsburg liefern sie sogar selbst aus

Das Besondere bei „The Prep“: Die Macher kochen nicht nur die bislang zwölf Gerichte, die von Hähnchencurry, Chili con Carne bis zum vegetarischen Gemüsereis mit Ei reichen. Sie begleiten den gesamten Weg bis hin zum Versand. „In Wolfsburg liefern wir sogar selbst aus“, erzählt Merten Wenderoth. Dabei kommen die jungen Männer schnell ins Gespräch mit ihren Kunden, die auch so manchen Tipp parat haben. „Wir bekommen das Feedback gleich an der Haustür“, freuen sich die Jungunternehmer. Wenn Kunden häufiger bestellen, freut es die Wolfsburger noch mehr: „Dann haben wir mit unseren Gerichten überzeugt.“

Eingekauft wird bei Bio-Landwirten – auch das machen die Jungunternehmer selbst

„Unternehmenszentrale“ ist eine uralte Scheune in Warmenau, die unter Denkmalschutz steht. „Mit viel Herzblut habe wir sie umgebaut“, erklärt Merten Wenderoth. Die Köche sind die Chefs am Herd, die anderen arbeiten zu. Eingekauft wird bei Bio-Landwirten – auch das machen die Jungunternehmer selbst.

Es wird immer ein gesundes „Fast-Food“-Gericht gekocht, das dann in Schockfroster kommt, portioniert und auf –22 Grad runtergekühlt wird. Die Zutaten verlieren dabei nicht die Konsistenz, bleiben frisch und knackig. Die Gerichte sind sechs Monate haltbar.

Rund 100 Gerichte gehen pro Woche von Warmenau auf die nahe und auch weitere Reise zum Kunden

Damit die Gerichte beim Kunden tiefgekühlt ankommen, werden sie in einen mit Stroh isolierten Karton verpackt und mit Trockeneis bei konstant –18 Grad gehalten. „Durch den Expressversand wird außerdem sichergestellt, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird“, so Torben Füller. Rund 100 Gerichte gehen pro Woche von Warmenau auf die nahe und auch weitere Reise zum Kunden. Jetzt wollen die Wolfsburger auch Unternehmen, die keine Kantine haben, von ihren Angebot überzeugen. Das große Ziel der Macher: Dass The Prep so gut läuft, dass sie ihre zweiten Vollzeit-Jobs in Bank oder Agentur, die sie neben The Prep haben, aufgeben können.

Von Sylvia Telge

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