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Fassaden-Streit: Änderung zu teuer

Wolfsburg Vorsfelde Fassaden-Streit: Änderung zu teuer

Vorsfelde. Die Kritik an den Fassaden-Plänen der Volksbank in Vorsfelde (WAZ berichtete) kam zu spät: Die Sandsteinplatten sind bereits bezahlt und eingetroffen. Jetzt die Fassade ändern zu wollen, wäre zu teuer. Das kam bei einem Gespräch zwischen Fassaden-Kritikern und der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg heraus.

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Volksbank Vorsfelde: So stellt sich das Geldinstitut die neue Fassade vor – zum Ärger einiger Politiker.

Claus Lamek (SPD) und Günter Pleil (CDU) hatten kritisiert, dass die von der Volksbank geplante Sandstein-Fassade nicht ins historische Fachwerk-Bild von Vorsfelde passe. Doch sie mussten sich einsichtig zeigen: „Eine Änderung würde erhebliche Kosten bedeuten“, so Lamek. „Zufrieden bin ich persönlich mit der Fassade aber nicht.“ Seine Hoffnung ist, dass die Volksbank zumindest die alten Handwerks-Zeichen außen am Gebäude und nicht versteckt im Innenraum anbringt.

Bankdirektor Roland Lekon bestätigt, dass die Ausschreibungen über das Bauvorhaben inklusive Fassade schon früh erfolgt sind. Lekon: „Wir sind den Kunden gegenüber verpflichtet, unsere Maßnahmen wirtschaftlich durchzuführen – Veränderungen bedeuten Mehrkosten.“

Das Volksbank-Gebäude in der Langen Straße wird bis Ende 2012 in zwei Abschnitten grunderneuert. Der erste Abschnitt soll im März 2012 fertig sein. Bis dahin ist die Geschäftsstelle in benachbarte Container und den hinteren Gebäudebereich ausgelagert.

mbb

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