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Erbbaurecht: Kritik an der Landeskirche

Wolfsburg-Vorsfelde Erbbaurecht: Kritik an der Landeskirche

Vorsfelde. Es gibt noch viel zu tun im Kampf für ein gerechteres Erbbaurecht - dieses Fazit zog die Interessengemeinschaft von Erbbauberechtigten Wolfsburg und Umgebung nach ihrem Diskussionsabend im Vorsfelder Schützenhaus.

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Erbbau-Diskussion: Oliver Neuber kritisierte Kirche und Klosterkammer.

Quelle: Photowerk (bs)

Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Vertreter von Stadt und Ortsrat, Verband Wohneigentum und viele Erbbaunehmer waren vertreten - wer fehlte, waren Vertreter der Klosterkammer Hannover und der Braunschweigischen Landeskirche als Erbbaugeber. „Die wollen lieber mit jedem einzelnem Erbbaunehmer persönlich sprechen“, sagte IG-Sprecher Oliver Neuber. „Aber wir führen eine öffentliche Diskussion über ein gerechteres Erbbaurecht und keine Hinterzimmergespräche.“ Könnten Rentner oder Familien die höhere Erbpacht nicht mehr zahlen, würden sie vor Gericht gezerrt, so Neuber.

Dabei beurteilten selbst seriöse Wissenschaftler die Bemessungsgrundlage für Erhöhungen als „fragwürdig“, so Neuber. „Leider ignorieren immer noch Gerichte diese Erkenntnisse.“

Immerhin: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Barchmann kam mit (halbwegs) froher Kunde aus Berlin: SPD und Linke unterstützten die Bürgerpetition zur Änderung des Erbbaurechts, Grüne und FDP diskutierten noch darüber. Lediglich die CDU würde eine Änderung ablehnen.

bis

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