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Vorsfelde Endlich gibt’s mal Lob für die neuen Busverbindungen
Wolfsburg Vorsfelde Endlich gibt’s mal Lob für die neuen Busverbindungen
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22:00 11.01.2018
„Endlich“: Helene und Christian Stapel freuen sich darüber, dass die Linie 201 nun auch am Sommerfeld hält.   Quelle: Boris Baschin
Wendschott

 Im Moment haben viele Wendschotter das Gefühl, als würde das ganze Dorf nur noch über die neuen Busverbindungen (zu viele Busse, zu viele Haltestellen seit dem Fahrplanwechsel – WAZ berichtete mehrfach) schimpfen. Doch das stimmt nicht: „Ich finde sie prima“, sagt die Wendschotterin Helene Stapel. Die 79-Jährige betont: „Endlich werden die Wege zum Bus kürzer.“

Helene Stapel wohnt in der Straße Große Riehe im früheren Neubaugebiet Sommerfeld. Sie hat keinen Führerschein – „ich bin Jahrgang 1938“, sagt sie schmunzelnd. Damals hätten Frauen andere Sorgen gehabt als einen Autoführerschein. Seit jeher ist sie auf den Bus angewiesen. Und das hieß in Wendschott viele Jahre lang vor allem eines: weite Wege. „Ich habe 15 bis 17 Minuten von der Großen Riehe zur damals einzigen Bushaltestellen im Ortskern gebraucht“, berichtet sie. Ihr Sohn Christian Stapel ergänzt: „Dieser Weg kann in diesem Alter mit Einkaufstaschen und bei Regen wirklich sehr lang werden.“

Jetzt, mit der Haltestelle „Große Riehe“ bei Aldi, brauche sie fünf Minuten bis zum Bus, sagt Helene Stapel: „Die Linie 201 fährt hier im 30-Minuten-Takt – ich bin froh über diese neue Lösung.“ In den ersten Tagen habe sie sich sogar persönlich bei allen Busfahrern bedankt, dass sie jetzt quasi vor ihrer Haustür halten. Sohn Christian sieht es nüchtern: „Es hat zwölf Jahre gedauert, bis die ungenügende Anbindung des Baugebietes Sommerfeld behoben wurde. Man kann also durchaus sagen, dass es nach dieser langen Zeit mehr als überfällig war, diese Situation endlich zu verändern. Danke an die Stadt und die WVG!“

Natürlich können beiden den Unmut von Wendschottern verstehen, denen eine neue Haltestelle vors Haus gebaut wurde und durch deren enge Straßen jetzt Busse fahren. Aber es gebe eben auch die andere Seite der Medaille: „Zum Glück!“

Von Carsten Bischof

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