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Elvira Herrman verlässt Burg-Atelier

Wolfsburg-Neuhaus Elvira Herrman verlässt Burg-Atelier

Neuhaus. Wenn Elvira Herrmann beim Töpfern aus dem Fenster schaut, hat sie einen wunderschönen Ausblick: Von ihren Atelier auf Burg Neuhaus aus guckt sie auf den Burgteich. Leider nicht mehr lange. Sie hat ihr Atelier zum 31. März gekündigt - wegen Brandschutzbestimmungen.

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Wegen Brandschutzmaßnahmen: Elvira Herrmann verlässt die Burg Neuhaus und lädt zur letzten Werkschau ein.

Quelle: Photowerk (bs)

Die Umsetzung dieser neuen Brandschutzbestimmungen sei „für eine Nutzung als Kunstatelier nicht mehr verträglich“. Am kommenden Wochenende verabschiedet sie sich mit einer Ausstellung. Sie zieht zurück nach Reislingen-West.

Ihr Atelier liegt direkt gegenüber des Burgmuseums. Wer durch die Glasbausteinwand ihren Trakt betritt, sieht rechts ihr Atelier und geradeaus zwei Ausstellungsräume, die von allen Burg-Künstlern gemeinsam genutzt werden. Die Stadt spricht von einer „Mischnutzung der drei Galerieräume“ und will drei Brandschutztüren einbauen. „Dabei haben wir damals die Türen extra rausgenommen“, betont die 72-jährige Keramikkünstlerin. Kunstwerke hinter geschlossenen Türen - genau das wollten die Künstler vermeiden. Einen Weg gibt es, den Einbau von Türen zu vermeiden: „Wenn mein Atelier, in dem ich arbeite, auch noch Galerieraum wird“, erklärt Elvira Herrmann. „Deshalb gebe ich es auf.“ Am Samstag, 5., und Sonntag, 6. März, lädt sie jeweils von 14 bis 17 Uhr zur Abschiedsschau ein.

Schon im vergangenen Jahr hatte Marianne Beckert-Henning ihr Atelier im Obergeschoss gekündigt - dort müsse man „einen Fluchtweg“ hineinbauen, erklärt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Man wolle beide Ateliers neu vergeben - im Sinne einer „guten Nachbarschaft“ unter Einbeziehung der anderen Burg-Künstler. Sie betont: Die beiden Künstlerinnen hätten „ohne Groll“ gekündigt.

bis

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