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Eklat bei den Drömlingsängern: Vorsitzender ruft die Polizei

Wolfsburg-Vorsfelde Eklat bei den Drömlingsängern: Vorsitzender ruft die Polizei

Vorsfelde. Eklat bei den Vorsfelder Drömlingsängern: Während der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montagabend warf Chor-Chef Theodor Harneid die Ex-Vorstandsmitglieder Ralph Nordenholz und Jürgen Schönherr zuerst aus dem Chor, dann aus dem Rolf-Nolting-Haus.

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Die Vorsfelder Drömlingsänger: Frühere Vorstandsmitglieder wollten den Vorsitzenden Theodor Harneid abwählen lassen - der warf sie aus dem Chor.

Quelle: Photowerk (bs/Archiv)

Er rief sogar die Polizei zu Hilfe.

Der Eklat hat eine Vorgeschichte: Schönherr, Nordenholz und Manfred Lerch traten vor einigen Wochen von ihren Vorstandsämtern zurück (WAZ berichtete). Sie begründeten dies mit dem Führungsstil des Vorsitzenden. Dieser berief eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein, um die vakanten Vorstandsposten neu zu besetzen: Die Drömlingsänger wählten Hans-Peter Fischer zum neuen Vize und Erich Engel zum Schriftführer. „Der Kassenwart wird während der Generalversammlung am 5. Januar neu gewählt“, so Harneid.

Nordenholz, Schönherr und Lerch hatten zudem den Antrag gestellt, „über den Verbleib des Ersten Vorsitzenden im Amt“ abzustimmen - das lehnte Harneid ab: „Der Antrag war nicht fristgerecht eingegangen.“ Nordenholz und Schönherr warf er wegen der Querelen im Vorfeld „vereinsschädigendes Verhalten“ vor, schloss sie aus dem Chor aus - das hatte er ihnen vorher per E-Mail angekündigt - und erteilte Hausverbot. „Er hat sogar die Polizei gerufen“, berichtet Jürgen Schönherr. Die sollte das Hausverbot durchsetzen. „So geht man mit Chormitgliedern nicht um. Ich durfte mich nicht mal rechtfertigen.“ Er werde Widerspruch gegen das Ausschlussverfahren einlegen. Und betonte: „Niemand von uns will dem Chor Schaden zufügen!“ Ralph Nordenholz äußerte sich nicht: „Ich will das erst mal sacken lassen.“ Manfred Lerch bleibt ein Drömlingsänger: Er wolle weiter mitarbeiten, so Harneid.

bis

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