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Vorsfelde Dürre macht Wasserverband Vorsfelde zu schaffen
Wolfsburg Vorsfelde Dürre macht Wasserverband Vorsfelde zu schaffen
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23:59 31.07.2018
Die Dürre macht auch dem Wasserverband Vorsfelde zu schaffen: Ab 18 Uhr kommen die Anlagen an ihre Leistungsgrenze, für das Auffüllen der Speicher fehlt Regen. Quelle: Sebastian Bisch
Vorsfelde

So ganz langsam wachsen bei den Mitarbeitern des Wasserverbandes Vorsfelde (WVV) die Sorgenfalten: „Das Wetter macht auch uns zu schaffen“, sagt Johannes König, Betriebsleiter Trinkwasseranlagen beim WVV. Wegen der anhaltenden Dürre sei der Grundwasserspiegel so niedrig wie nie zuvor, aus einigen Brunnen fördere man kaum noch Wasser. König: „Wir fahren an der Leistungsgrenze.“

Die rund 75.000 WVV-Kunden müssen sich keine Sorgen machen

Ein Grund zur Beunruhigung bestehe für die rund 75.000 Kunden aber nicht: „Wir optimieren unsere Pumpenschaltung jeden Tag“, erklärt Johannes König. Denn: Täglich zwischen 18 und 22 Uhr schnelle der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet in die Höhe. „Dann kommen die Leute nach Hause, duschen, beregnen den Garten oder befüllen ihre Pools“, so der Betriebsleiter. Dann müssten die Pumpen Höchstarbeit leisten und würden ihre Leistungsgrenze erreichen. König rät deshalb allen WVV-Kunden: „Gärten bitte gar nicht oder erst ab 23 Uhr bewässern.“ Dann fülle der WVV seine Zisternen (Wasserspeicher) wieder auf.

Nach wie vor fehlt der Regen

Wobei das zunehmend komplizierter werde: „In einigen Brunnen können wir kaum noch Wasser fördern“, sagt König. „Es kommt ja nichts nach.“ Es sei denn, es regnet oder gewittert – wie am Samstag: „Das hat uns Entspannung gebracht“, betont der Betriebsleiter. Doch nach wie vor fehle Regen, der den Grundwasserspiegel wieder anhebe und die Brunnen wieder fülle. Bis zum nächsten Regenschauer, so sein Appell, einfach mal Wasser sparen. Der Garten wird’s überleben.

Von Carsten Bischof

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