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Drei Motorsportfans mit Leidenschaft für schnelle Autos

Vordfelder haben Benzin im Blut Drei Motorsportfans mit Leidenschaft für schnelle Autos

Egal ob Formel 1 oder DTM: Carsten Meier sowie Ulrike und Franciska Schmidtke sind regelmäßig live bei Rennen in Deutschland und ganz Europa dabei. Und auch in der Wohnung von Ulrike Schmidtke in Vorsfelde dreht sich alles um den schnellen Sport.

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Formel 1 und DTM sind ihre Leidenschaft: Carsten Meier (v.r.), Ulrike und Franciska Schmidtke fahren regelmäßig zum Hockenheimring.
 

Quelle: Boris Baschin

Vorsfelde.  Für viele Wolfsburger ist ein kreischender V12-Motor von Ferrari höllischer Lärm. Für Carsten Meier sowie Ulrike und Franciska Schmidtke ist es Musik. Ein Klang, der süchtig macht. Kein Wunder, dass sich das Leben der drei Motorsportfans um Formel 1 und Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) dreht.

Wer die Wohnung von Ulrike Schmidtke (58) betritt, sieht sofort die Leidenschaft für schnelle Autos: Im Flur hängen Hunderte Fotos von Rennsportveranstaltungen und Sponsorenbanner. Im Wohnzimmer stehen Modell-Rennwagen vieler Epochen in verschiedenen Größen. Gegenüber liegen zwei abgefahrene Formel-3-Reifen, zum Glastisch mit Blick auf weitere Rennwagen umfunktioniert. Caps und T-Shirts stapeln sich im Schrank. „Ja, ich bin süchtig“, sagt die Vorsfelderin lachend.

1992 war Carsten Meier zum ersten Mal am Hockenheimring

Dabei war sie im Vergleich zu Carsten Meier (Sassenburg-Stüde) ein Spätzünder: „Ich bin im Alter von zwölf Jahren zum Niki-Lauda-Fan geworden“, berichtet der 53-Jährige. Und vom Ferrari 312 T2. Das war 1976. Später bewunderte er die Rennfahrer Gilles Villeneuve und Ayrton Senna. 1992 war er zum ersten Mal live dabei: „Formel 1 am Hockenheimring.“ 2001 nahm er Ulrike Schmidtke mit zum Hockenheimring: „Auch ich bin sofort süchtig geworden“, sagt sie lachend. „Die Motoren, die Atmosphäre, die Rennen...“ Tochter Franciska Schmidtke (22) kam 2011 mit zum Hockenheimring – und war „sofort infiziert von der Rennatmosphäre. Dem kann man sich einfach nicht entziehen.“

Dabei haben die drei weder Lieblingsmarke noch Lieblingsfahrer, „es geht um das Gesamtpaket“, erklärt Meier. „Man hat ja von Freitag bis Sonntag nonstop Programm.“ Trainingsläufe, verschiedene Wettbewerbe, am Sonntag die entscheidenden Rennen. „Bei der DTM hat man auch die Möglichkeit, Fahrer und Teams hautnah zu beobachten und sich die Autos anzuschauen“, berichtet Meier. Das alles sei bei der Formel 1 nicht möglich. Aber das Spektakel, die Atmosphäre seien ähnlich. „Auch wenn es nicht mehr so ist, wie zu Michael Schumachers Zeiten“, sagt er. Damals sei alles noch eine Nummer größer gewesen.

Schon jetzt plant das Trio das Rennsportjahr 2018: Ende Februar geht es nach Barcelona – „dort testen die Teams ihre neuen Autos“, sagt Franciska Schmidtke. Außerdem wollen sie das DTM-Rennen in Zandvoort sehen, die Formel 1 und das DTM-Finale am Hockenheimring genießen. Und dazwischen? „Die Rennen im Fernsehen schauen“, schmunzelt Ulrike Schmidtke. „Oder ich gucke mir die MotoGP an.“ Quasi die Formel 1 für Motorräder. Sie ist wirklich süchtig nach Motorsport.

Von Carsten Bischof

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