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Vorsfelde Drehleiter-Einsatz: Hehlinger Jungstörche beringt
Wolfsburg Vorsfelde Drehleiter-Einsatz: Hehlinger Jungstörche beringt
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17:30 13.07.2017
Einsatz in luftiger Höhe: Storchenexperte Georg Fiedler beringte am Donnerstag die Jungstörche in Hehlingen. Quelle: Gero Gerewitz
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Hehlingen


Fast hätte die Aktion nicht geklappt. Grund: Die Drehleiter bewegte sich nicht. Immer wieder versuchten Volkmar Weichert und Oliver Streibel es – aber es funktionierte nicht. Gerätewart Sören Struth war der Joker. Er kam schnell vorbei und die Beringung konnte glücklicherweise stattfinden.

Viele Hehlinger verfolgten das Schauspiel am Nest. Auch Ortsbürgermeisterin Ira von Steimker war dabei ebenso Jessika Plünnecke, sie hatte die Idee, auf der Kirche ein Storchennest samt Plattform zu bauen.

Bei dem Ausflug in luftige Höhe, die Storchenexperte Ulrich Fritzsche filmte und fotografierte, konnte Fiedler zum ersten Mal ins Nest schauen. Denn es gibt keine Webcam. „Es sind drei Jungtiere, zwei sind ungefähr gleich groß, eins ist etwas kleiner. Aber alle sind über den Berg“, freute sich der Fachmann: In drei bis dreieinhalb Wochen werden die vor rund sechs Wochen geschlüpften Jungstörche das Nest verlassen, ist Fiedler überzeugt. Nachdem die Jungstörche aufgezogen sind und ihre eigenen Wege gehen, trennen sich übrigens auch die Eltern. Jeder geht seine eigenen Wege.

Die Beringung war kein Problem und schnell erledigt. Die Elterntiere waren gerade auf Nahrungssuche und der Nachwuchs stellte sich wegen des Lärms, den die Drehleiter verursachte, tot – ein natürlicher Schutzinstinkt. Der tierische Einsatz lockte einen fremden Jungstorch an: Er setzte sich auf die Kirchturmspitze und beobachtete das Geschehen. Fiedler erkannte ihn schnell: „Den habe ich 2016 in Warmenau beringt.“Hehlingen hofft, dass 2018 wieder ein Storchenpaar kommt – und es erneut Nachwuchs gibt.

Von Sylvia Telge

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