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Dorfverein Wendschott wird 20 Jahre alt

Buntes Programm Dorfverein Wendschott wird 20 Jahre alt

Der Dorfverein Wendschott wird 20 Jahre alt und feiert seinen runden Geburtstag vom 25. bis 28. Mai rund ums Niedersachsenhaus. „Mit einem bunten Programm“, verspricht Dorfvereins-Chef Wilhelm Daehre.

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Grund zum Feiern: Der Dorfverein Wendschott wird 20 Jahre alt. Die Geburtstagsprogramm findet an gleich vier Tagen statt.

Quelle: Roland Hermstein

Wendschott. Alte Schule, Bushaltestelle im Ortskern, Niedersachsen- und Gewindehaus - ohne den Dorfverein Wendschott wären all diese Gebäude keine Schmuckstücke, sondern Bruchbuden. In vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben die Vereinsmitglieder aus Ruinen Vorzeigeobjekte gemacht.

Die Ursprünge des Dorfvereins liegen im Arbeitskreis „Unser Dorf soll schöner werden“. Als dessen Mitglieder 1997 die marode Alte Schule im Ortskern sanieren wollten, mussten sie einen Verein gründen - am 17. April 1997 hoben sie den „Dorfverein Wendschott e.V.“ aus der Taufe. Und machten sich gleich an die Arbeit: Sie sanierten die Alte Schule. Die Sprechstelle der Stadt zog wieder ein, die restlichen Räume nutzt der Verein zum Skat und Kniffel spielen, aber auch andere Gruppen und Vereine treffen sich hier regelmäßig. Nach der Alten Schule knöpften sich die rüstigen Rentner die Bushaltestelle in der Ortsmitte vor: Aus dem beschmierten Schandfleck bauten sie ein Schmuckstück mit Fachwerk-Look. Ab 2003 stand das Niedersachsenhaus im Fokus: Erst als Mieter, später als Käufer restaurierten sie das Gebäude von Grund auf, auch mit Hilfe von Fachfirmen - etwa beim Dach. Heute beherbergt das historische Gebäude ein Heimatmuseum und ist ein beliebter Treffpunkt für alle Wendschotter geworden.

Das bisher letzte Objekt, das die „Dienstagsgruppe“ von der Ruine zum Schmuckstück machte, ist das alte Gesindehaus auf dem Hof Bebenroth, genau gegenüber. Dort entstanden neben den sanierten Wohnräumen eine Schmiede und eine Tischlerwerkstatt. Jetzt wollen die Rentner kürzer treten und das Zepter an die Montagsgruppe weiterreichen - jüngere Männer, die sich ebenfalls im Dorfverein engagieren. „Sie sollen die Vorstandsarbeit übernehmen“, sagt Daehre.

bis

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