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Vorsfelde Diskussion: Braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz?
Wolfsburg Vorsfelde Diskussion: Braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz?
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16:44 28.11.2018
Braucht Deutschland ein Einwanderungsgesetz: Über die Frage diskutierten Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft in der Brackstedter Mühle. Quelle: privat
Brackstedt

Gäste waren die SPD-Landtagsabgeordnete Immacolata Glosemeyer, Dr. Sascha Krannich vom Forschungskolleg der Universität Siegen, Michael Kleber, DGB Süd-Ost Niedersachsen, und Michael Wilkens von der IHK Wolfsburg. Sie diskutierten über ein modernes Einwanderungsgesetz und über die Frage, wie dieses Gesetz ausgestaltet sein sollte.

Deutschland ist ein Einwanderungsland mit guten Lebensbedingen

In ihrer Einführung betonte Glosemeyer, dass Deutschland ein Einwanderungsland sei, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für die zuwanderten Fachkräfte müsste es geben. Es sei wichtig, dass sich die Zugewanderten auch wohlfühlten. Sie unterstrich, dass es nicht nur ein Gesetz geben dürfe, sondern auch Unternehmen die Initiative ergreifen müssten, die neuen Fachkräfte zu integrieren.

Krannich erklärte in seinem anschließenden Vortrag, dass es in Deutschland momentan sehr viele verschiedene Regelungen für Zuwanderung gäbe und angesichts dieser Komplexität ein modernes Einwanderungsgesetz wichtig wäre, um die Regelungen einfacher und transparenter zu gestalten.

Fachkräfte gewinnen für ein positives Image Deutschlands

Wilkens sagte dazu, dass es nicht allein ausreiche, den rechtlichen Rahmen zu verbessern, um Fachkräfte zugewinnen, sondern dass es ebenfalls wichtig sei, einerseits ein positives Image Deutschlands nach außen zu tragen. Gäste und auch das Publikum waren sich darüber einig, dass der Entwurf in die richtige Richtung gehe allerdings noch nicht befriedigend sei.

Durch das „Fachkräftezuwanderungsgesetz“ sollen Fachkräfte aus dem Ausland eine Möglichkeit bekommen, nach Deutschland einzuwandern und hier zu arbeiten. Dadurch soll auch der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft behoben werden. Allerdings bleibt die Frage, ob die geflüchteten Menschen, die bereits in Deutschland sind, auch davon profitieren können. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Cosima Schmitt, Journalistin und Autorin der Zeitung „Die Zeit“.

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